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Wer zahlt die Anwaltskosten?

Prüfe jetzt, ob Du die Anwaltskosten zahlen musst!

Wer zahlt die Anwaltsgebühren?

Rechtliche Probleme treten häufig auf: Jemand schuldet Dir Geld, doch er zahlt trotz mehrfacher Aufforderung nicht. Du hast eine Kündigung von Deinem Arbeitgeber erhalten und hältst diese für unberechtigt. Du bist einen kostspieligen Vertrag eingegangen und möchtest Dich von Deinen Verpflichtungen lösen.

Wie kommst Du in solchen Fällen zu Deinem Recht? Klar, mit einem Rechtsanwalt. Aber Rechtsanwälte kosten Geld. Allerdings solltest Du auch bedenken, wie viel Geld Du verlierst, wenn Du auf die Durchsetzung eines berechtigten Anspruchs verzichtest – oder Dich gegen ungerechtfertigte Ansprüche nicht verteidigst. Deshalb: Informiere Dich vorab. Nutze unsere kostenlose Erstberatung, um dein Kostenrisiko einzuschätzen!

Die gute Nachricht: In vielen Fällen muss die gegnerische Partei für Deine Kosten aufkommen. Oft springen Rechtsschutzversicherungen ein, um Deinen Anwalt zu bezahlen. Und mit Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe lässt sich Dein Kostenrisiko zusätzlich minimieren.

Was sind Anwaltskosten?

Die Gebühren für Rechtsanwälte sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgelegt. Je nach Art des Verfahrens gibt es verschiedene Arten von Gebühren. Sie richten sich im Zivilprozess im Wesentlichen nach dem Streitwert. Je höher der Streitwert, desto höher die Anwaltskosten. Im Einzelnen gibt es verschiedene Arten von Gebühren, die auch dann entstehen, wenn es nicht zu einem Gerichtsprozess kommt. Die Anwaltskosten steigen ebenfalls mit jeder neuen Instanz (Berufung, Revision). Die Kosten für den Anwalt können im Einzelfall auch ausgehandelt werden.

Die Berechnung der Anwaltskosten ist gerade für Laien sehr schwierig. Auch Prozesskostenrechner im Internet geben Dir nur eine grobe Orientierung. Wenn Du Dich an einen erfahrenen Anwalt aus dem Netzwerk von FragRobin wendest, erfährst Du schon vor der ersten Rechtsberatung, welche Kosten auf Dich zukommen. FragRobin informiert Dich umfassend und transparent. Dann hast Du finanzielle Sicherheit und kannst selbst entscheiden, ob Du Dein Recht mit einem kompetenten Anwalt durchsetzen möchtest.

Zahlt immer derjenige, der den Fall verliert?

Wer verliert, der zahlt Anwaltsgebühren und Prozesskosten. Das ist auf den Punkt gebracht der Kostengrundsatz unseres Rechtssystems. Denn wer im Recht ist, darf keinen Nachteil dadurch haben, dass er dieses Recht durchsetzt. Das heißt, dass der Verlierer in einem Zivilprozess seine eigenen Kosten, die Kosten Gerichts und der gegnerischen Partei trägt. Entsprechendes gilt, wenn in einem Prozess nur ein Teil des Anspruchs durchgesetzt werden kann.

Beispiel: Der Kläger fordert vom Beklagten die Zahlung von 10.000 Euro. Das Gericht spricht ihm 7.500 Euro zu. Wer zahlt die Anwaltskosten und die Gerichtskosten? Ganz einfach: Der Beklagte muss für 75 Prozent aufkommen, der Kläger nur zu 25 Prozent.

Aber auch von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen.

  • In der ersten Instanz eines das Arbeitsrecht betreffenden Falles trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst. Das ist unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Die Gerichtskosten zahlt jedoch der Verlierer.
  • Bei einem Freispruch im Straf- oder Bußgeldverfahren bezahlt die Staatskasse Deinen Anwalt. Das gilt allerdings nicht im Fall der Einstellung eines Verfahrens ohne Urteil.
  • In Verfahren vor den Sozialgerichten muss die Privatperson nie die Kosten der Behörde tragen. Verliert die Behörde, muss sie die Kosten der Privatperson bezahlen.

Wann werden Anwaltskosten erhoben?

Nach § 8 RVG werden Anwaltsgebühren mit der Erledigung des Auftrags fällig. Das heißt: Wenn der Rechtsstreit beendet ist oder der Vertrag zwischen Anwalt und Mandant aufgehoben wird, kann der Anwalt die gesetzliche oder vereinbarte Vergütung fordern. Oft verlangen Rechtsanwälte auch Vorschüsse für ihre Arbeit. Genauso wie Vergütungsvereinbarungen nach dem RVG frei ausgehandelt werden dürfen, kann auch der Zeitpunkt für die Vergütung zwischen Anwalt und Mandant individuell geregelt werden. Es ist gut, wenn beide Seiten – Anwalt und Mandant – von Anfang an auch die finanzielle Seite offen und ehrlich besprechen.

Muss ich meinen Anwalt bezahlen, wenn er einen Fehler macht?

Grundsätzlich muss der Mandant aufgrund des Beratungsvertrags die geltend gemachten Gebühren bezahlen. Doch andererseits gilt auch: Rechtsanwälte haften für ihre Arbeit. Und jeder Rechtsanwalt ist gesetzlich verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 250.000 Euro abzuschließen. Das ist der entscheidende Vorteil für Dich, wenn Du die Beratung eines staatlich geprüften Juristen (und das ist jeder Rechtsanwalt) in Anspruch nimmst. Wenn etwas schief geht, haftet der Anwalt für den Schaden. So steht es im Gesetz. Das ist für Dich sehr viel sicherer als bei einer Beratung durch Vereine, Internetforen oder zweifelhafte Unternehmen, die kostenlose Mustervorlagen für juristische Probleme im Internet anbieten.

Was kann ich tun, wenn ich kein Geld für einen Anwalt habe?

Als Kläger oder Beklagter kannst Du Prozesskostenhilfe beantragen. In familienrechtlichen Verfahren (Beispiel: Scheidung) heißt die Prozesskostenhilfe Verfahrenskostenhilfe. Mit Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe wird einkommensschwachen Personen vom Staat dabei geholfen, ein Gerichtsverfahren durchzuführen. Hierfür gibt es einige Voraussetzungen:

  • Du musst einen Antrag auf Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe stellen.
  • Du musst Deine wirtschaftliche Bedürftigkeit nachweisen.
  • Das Verfahren muss hinreichende Aussichten auf Erfolg haben.

Bei der Beantragung von Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe berät Dich Dein Anwalt. Wenn Du Leistungen nach dem SGB II („Hartz IV”) oder SGB XII bekommst, wird Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe in der Regel gewährt. Jedoch liegen die Einkommensgrenzen für Prozesskostenhilfe nicht genau auf Hartz-IV-Niveau. Auch Geringverdiener ohne regelmäßige staatliche Zuwendungen können sich die Kosten für einen Rechtsstreit bezahlen lassen.

Wann zahlt meine Rechtsschutzversicherung meinen Anwalt?

Du möchtest Dein Recht mithilfe eines Anwalts durchsetzen, aber das Risiko vermeiden, Deinen Anwalt bezahlen zu müssen? Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast, bist Du zunächst einmal im Vorteil. Denn eine Rechtsschutzversicherung deckt genau dieses Risiko ab. Wichtig ist allerdings, dass Deine Versicherung auch den konkreten Streitfall abdeckt – und das steht im Versicherungsvertrag. Es gibt viele verschiedene Rechtsschutzversicherungen – vom Basisvertrag bis zum Rundum-Paket. FragRobin hilft Dir auch in dieser Frage weiter. Wir klären, ob Deine Rechtsschutzversicherung für Deinen Anwalt aufkommt. Wenn Deine Rechtsschutzversicherung eine Deckungszusage erteilt, steht einem finanziell risikofreien Verfahren nichts mehr im Wege.

Ganz gleich, welcher Art Dein rechtliches Problem ist: Sichere Dir Deinen Vorteil durch kompetenten Rechtsrat. FragRobin unterstützt Dich dabei – durch eine kostenlose Erstberatung bei einem unserer geprüften Partner-Anwälte. 

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