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Drohender Gebäudeeinsturz

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Das solltest Du bei einem drohenden Gebäudeeinsturz wissen

Für Betroffene ist es ein regelrechtes Horrorszenario. Plötzlich bilden sich in der eigenen Wohnung oder im Haus deutliche Risse an den Wänden, Fenster und Türen klemmen und das Gebäude neigt sich spürbar zur Seite. Immobilien werden eigentlich auf Lebzeit errichtet. Entsprechend werden sie statisch berechnet, um solche Folgen möglichst zu vermeiden. Infolge eines Konstruktionsfehlers oder aufgrund von natürlichen Einflüssen kann allerdings jedes Gebäude der Schwerkraft zum Opfer fallen. Doch nicht nur Hauseigentümer, sondern auch bedrohte Nachbarn werden die Situation genau beobachten. Möglicherweise hast Du an dem Gemäuer des Nachbarhauses bereits Anzeichen dafür entdeckt, dass die Bausubstanz zumindest angegriffen wird. In einem persönlichen Gespräch verharmlost der Nebenmann die Situation. Du hast allerdings nicht nur Sorge, dass Dein Nachbar möglicherweise in Gefahr schwebt. Stattdessen sorgst Du Dich auch um Dein eigenes Grundstück, falls das Nachbargebäude tatsächlich einstürzt. Vielleicht wurdest Du auch schon selbst auf Risse oder sichtbare Verformungen an Deinem Haus angesprochen. Und jetzt fordert Dich der Nachbar dazu auf, tätig zu werden. Die Frage ist natürlich, wie Du in diesen oder ähnlichen Fällen reagierst. Gerade als Betroffener sind die Kosten möglicherweise immens, sodass der nächste Schritt gut überlegt sein sollte. Entscheidend ist aber, dass Du auf jeden Fall tätig wirst. Bei einem drohenden Gebäudeeinsturz können verheerende Konsequenzen nicht ausgeschlossen werden.

Das solltest Du bei einem drohenden Gebäudeeinsturz tun

Wenn Dein Nachbar, die von Dir beobachteten Gebäudeveränderungen abwiegelt, solltest Du dringend juristische Hilfe in Anspruch nehmen, um drohende Gefahren zu verhindern.

Unter Umständen bist Du aber selbst Eigentümer eines einsturzgefährdeten Hauses und als solcher vom Nachbarn dazu aufgefordert, Reparaturen an Deinem Gebäude durchzuführen. Prinzipiell sieht das Gesetz tatsächlich einen solchen Anspruch vor. Das bedeutet allerdings nicht, dass Du der Aufforderung ohne genaue Prüfung nachkommen musst. Hierbei ist nicht nur die Statik entscheidend. Darüber hinaus sind bei einem drohenden Gebäudeeinsturz einige rechtliche Vorschriften zu beachten. Aus diesem Grund raten wir Dir dazu, einen Rechtsanwalt aus unserem Netzwerk mit der Prüfung Deines konkreten Sachverhaltes zu beauftragen. Wer die Situation tatenlos hinnimmt, riskiert schwere Nachteile. Die Folgen einer einstürzenden Immobilie können gravierend sein. Qualifizierte Juristen helfen Dir nicht nur bei der rechtlichen Anspruchsprüfung. Sie kooperieren auch mit speziellen Sachverständigen, um den tatsächlichen Immobilienzustand zu bewerten. Es gilt daher, keine weitere Zeit zu verlieren. Stürzt das Gebäude tatsächlich ein, dann darf sich der Eigentümer noch glücklich schätzen, wenn dadurch lediglich das Eigentum eines Dritten zerstört wird. Nichtsdestotrotz bedeutet dies in der Regel zugleich die Zerstörung der eigenen Existenz. Es ist kaum auszudenken, welche Konsequenzen dem Verantwortlichen drohen, wenn Menschen durch die Katastrophe zu Schaden kommen. Die gute Nachricht ist, dass beide Szenarien von vornherein verhindert werden können.

Wann gilt ein Gebäude als einsturzgefährdet?

In § 908 BGB ist der drohende Gebäudeeinsturz gesetzlich bestimmt. Die Anspruchsvoraussetzungen sind, dass

  • ein Gebäude und/oder Gebäudeteile
  • bzw. ein Werk oder Teile, die mit dem Grundstück fest verbunden sind,
  • einzustürzen oder sich teilweise abzulösen drohen,
  • wodurch die Gefahr der Beschädigung des Nachbargrundstücks vorliegt.

Ein Einsturz ist immer dann zu bejahen, wenn das Gebäude zusammenbricht. Ein Ablösen von Teilen ist gegeben, wenn die betroffenen Teile vollständig vom gesamten Gebäudekomplex abgetrennt werden können. Beispielsweise ist es demnach keine Ablösung, wenn sich auf dem Grundstück lediglich ein Teil lockert. Es ist ausreichend, wenn der Einsturz oder die Ablösung auf die Beschaffenheit bzw. auf den Erhaltungszustand zurückzuführen sind. Der Verantwortliche muss nicht schuld sein. Das Gesetz lässt den drohenden Schaden ausreichen, sodass niemand abwarten muss, dass das Gebäude oder Teile davon dem Erdboden gleich gemacht werden. Von einer drohenden Gefahr sprechen die Juristen, wenn zumindest die Möglichkeit einer Beschädigung nicht außerhalb jeder Lebenswahrscheinlichkeit ist. Wenn Du bei Deinem Nachbar große Risse im Gemäuer entdeckst, können objektive Umstände vorliegen, um Deinen Anspruch geltend zu machen.

Was Du gegen einen drohenden Gebäudeeinsturz unternehmen kannst

Sobald Du bei Deinem Nachbarn Anzeichen dafür entdeckst, dass die Gebäudesicherheit auf seinem Grundstück zumindest infrage gestellt werden muss, suchst Du zunächst das direkte Gespräch mit ihm. Der Eigentümer, von dessen Grundstück die Gefahr ausgeht, ist zur Abwendung verpflichtet. Du kannst ihm allerdings nicht konkret vorschreiben, welche Maßnahmen er ergreifen muss. Die Hauptsache ist, dass die Gefahr danach nicht mehr vorliegt. Ob er den Schaden daher repariert, oder das Haus abreißen lässt, hat zunächst Dein Nachbar selbst zu entscheiden. Weigert er sich, überhaupt irgendetwas zu unternehmen, wird Dir nur der Klageweg bleiben. Bedenke aber, dass Deine Sicherheit gefährdet wird. Du solltest daher die Scheu vor einem angespannten Nachbarschaftsverhältnis ablegen. Du hast ihn auch höflich auf den Missstand hingewiesen. Die Verantwortung liegt ausschließlich bei ihm. Kann die Gefahr nur dadurch beseitigt werden, dass der Nachbar wirtschaftlich unzumutbare Maßnahmen ergreift, musst Du die Situation unter Umständen dulden. Schutzlos bist Du allerdings auch in diesem Fall nicht. Realisiert sich die Gefahr, sodass Dein Grundstück oder zumindest Teile davon beschädigt werden, hast Du einen Anspruch auf Ersatz.

Musst Du unmittelbar angrenzender Nachbar sein?

Du kannst Deinen Anspruch gegen den Nachbarn auch dann geltend machen, wenn die Gefahr von seinem Gebäude ausgeht, und Dein Grundstück nicht direkt an seins angrenzt. Es ist vollkommen ausreichend, wenn Dein Grundstück durch einen Einsturz oder eine Ablösung von Teilen beschädigt werden könnte. Das kann beispielsweise bei einem Sturm der Fall sein. Bei hohen Windgeschwindigkeiten können sich marode Teile lösen und sogar bis zu weit entfernten Grundstücken fliegen. Nichtsdestotrotz sind nicht alle Grundstücke als Nachbargrundstücke zu verstehen. Es ist nicht ausreichend, wenn sie lediglich in dem Gefährdungsbereich liegen. Als Maßstab gilt immer das Grundstück, von dem die Gefahr droht. Falls sich Dein Grundstück zwar in unmittelbarer Nähe zu dem einsturzgefährdeten Gebäude befindet, Dir allerdings kein Schaden droht, hast Du auch keinen Anspruch auf Abwendung der Gefahr.

Der Gang zum Anwalt schafft Sicherheit im doppelten Sinne

Unabhängig davon, ob das Gebäude auf Deinem oder auf dem Grundstück des Nachbarn betroffen ist, Du brauchst in doppelter Hinsicht Gewissheit. Aufgrund der permanenten Gefahr ist an Schlaf gar nicht mehr zu denken. Außerdem ist es bei Eintritt des Schadens zu spät, um effektive Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten. Daher bieten wir ein kostenloses Ersteinschätzung mit einer fachlich qualifizierten Rechtsanwältin bzw. einem fachlich qualifizierten Rechtsanwalt.  Es ist entscheidend, dass Du keine weitere Zeit verlierst. Auf der einen Seite gibt es viel zu beachten, und auf der anderen Seite steht viel auf dem Spiel. Möglicherweise sogar Deine Gesundheit oder Dein Leben.

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