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Familienrecht

Alle wichtigen Informationen zum Familienrecht

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Welche Bereiche umfasst das Familienrecht?

Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden – und bei der Hälfte der Scheidungen sind Kinder betroffen. Der berühmte Rosenkrieg: Keiner gönnt dem anderen etwas, es wird um jeden Cent gestritten. Aus Unwissenheit über die Rechtslage stellen beide Seiten gegensätzliche Standpunkte auf. Die Berechnung des Unterhalts oder der Zugewinnausgleich sind oftmals die größten Streitpunkte.

Die Ehe gehört juristisch betrachtet zum Familienrecht, das wiederum unter das Zivilrecht fällt. Die sachlichen Grundregeln stehen in den Artikeln 13-24 des „Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch“, kurz: EGBGB. Wesentlich umfangreicher ist das sogenannte materielle Familienrecht, das im BGB §§ 1297-1921 geregelt ist. Für Lebenspartnerschaften ohne Ehe gibt es sogar ein eigenes Gesetz (Lebenspartnerschaftsgesetz), das dem Eherecht jedoch sehr ähnlich ist. Wenn es vor Gericht geht, gibt es dazu noch Vorschriften in der Zivilprozessordnung (ZPO) und im Gesetz über das Verfahren in Familiensachen (FamFG). Eine Menge Gesetze, die ein Laie kaum auseinanderhalten kann.

Wenn Du Dich in einer solchen Situation befindest und Dir über die rechtliche Lage im Unklaren bist, kannst Du Dich bei einem Partner-Anwalt von FragRobin über die Rechtslage informieren.

Was ist der Zugewinnausgleich?

Die sogenannte Zugewinngemeinschaft ist die „Normal“-Ehe: Wer vor der Eheschließung keinen Ehevertrag beim Notar geschlossen hat, lebt automatisch in einer Zugewinngemeinschaft. Sie wird deshalb auch gesetzlicher Güterstand genannt.

Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft wurde die Zugewinngemeinschaft auch hier zum Standardmodell. Im Lebenspartnerschaftsvertrag kann - wie auch beim Ehevertrag - etwas anderes vereinbart werden.

Um die Zugewinngemeinschaft und den Zugewinnausgleich ranken sich viele Gerüchte, denn eine Scheidung oder Trennung wirft häufig viele Fragen auf:

  • Wem gehört das Vermögen, das die Partner jeweils vor der Ehe bzw. eingetragenen Lebenspartnerschaft besessen haben?
  • Wem gehört das Vermögen, das beide während der Ehe bzw. Partnerschaft zusammen angeschafft haben?
  • Wem gehört das Vermögen, das einer von beiden während der Partnerschaft geerbt hat?
  • Wem gehören Gegenstände, die sich einer von beiden während der Partnerschaft allein gekauft hat?

Die Klärung dieser Fragepunkte erleichtert die Berechnung des Zugewinns, der Dir zusteht.

Klicke hier, um mehr Informationen zum Zugewinnausgleich zu erhalten. 

Wie wird der Zugewinnausgleich berechnet?

Ein Anspruch auf Zugewinnausgleich kann aus folgendem Grund entstehen: Während einer Ehe bzw. eingetragenen Partnerschaft kann das Vermögen jedes Partners unterschiedlich wachsen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der eine Partner ein höheres Einkommen als der andere hat. Wenn es zur Trennung kommt, wird ein Ausgleich zwischen den Partnern geschaffen.

Zunächst wird das Anfangs- und das Endvermögen für jeden Partner ermittelt. Als Anfangszeitpunkt gilt der Tag der Eheschließung bzw. der Eintragung der Lebenspartnerschaft. Als Endpunkt gilt der Tag, an dem einem Partner der Scheidungsantrag des anderen zugestellt wird. Bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gilt der Tag der Aufhebung als Stichtag.

Neben dem Zugewinnausgleich ist die Zahlung von Unterhalt ein wichtiger finanzieller Faktor bei einer Scheidung bzw. Trennung. Es wird zwischen drei Hauptarten unterschieden:

  • Kindesunterhalt
  • Ehegattenunterhalt
  • Unterhalt bei eingetragener Lebenspartnerschaft

Zusätzlich gibt es Regelungen für die Zeit zwischen der Trennung und der Scheidung und für die Zeit nach der Scheidung.

Wie viel Kindesunterhalt steht mir zu?

Die Berechnung des Unterhalts für die gemeinsamen Kinder ist am einfachsten zu ermitteln: Hier wird die Düsseldorfer Tabelle verwendet. Es gibt einen Mindestunterhaltsanspruch, der nach dem Alter des Kindes gestaffelt ist. Der Elternteil, bei dem das Kind nicht ständig wohnt, ist unterhaltspflichtig.

Oberhalb eines Nettoeinkommens von aktuell 1.500 Euro monatlich erhöht sich der Unterhalt stufenweise. Zusätzlich kann noch Mehrbedarf und Sonderbedarf geltend gemacht werden, z. B. für Studiengebühren oder für einmalige Sonderkosten. Mit unserem Unterhaltsrechner kannst Du Deinen genauen Unterhaltsanspruch berechnen lassen.

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Was sollte ich beim Thema Unterhalt zusätzlich unbedingt beachten?

Die Unterhaltsregelungen für Ehepartner und eingetragene Lebenspartner sind sich sehr ähnlich. Im Gegensatz zum Kindesunterhalt wird hier jedoch nicht die Düsseldorfer Tabelle zurate gezogen – die Berechnung des Unterhalts orientiert sich an der so genannten Bedürftigkeit des schlechter verdienenden Partners. Häufig kommt es zu finanziellen Schwierigkeiten, wenn aus einem Haushalt zwei werden und sich dabei oft die Lebensunterhaltungskosten verdoppeln und auch die Steuerklassen verändern.

Zusätzlich ist Ehegattenunterhalt aufwändiger als der Kindesunterhalt: Nach der Trennung muss der Unterhalt schriftlich eingefordert werden, nach der Scheidung erneut für die Zukunft. Auch die Zahlungsdauer wird individuell festgelegt.

Sofern gemeinsame Kinder vorhanden sind, kann ein Basisunterhalt bis zu deren drittem Geburtstag gefordert werden – dieser ist aber nicht zu verwechseln mit dem Kindesunterhalt! Der Basisunterhalt ist als Ausgleich für Deine Betreuung des Kindes gedacht, da Du als Erziehungsperson in dieser Zeit nur eingeschränkt arbeiten kannst.

Falls Du während der Ehe bzw. Partnerschaft nicht gearbeitet hast und nach der Trennung nicht direkt einen Job findest, kannst Du den sogenannten Trennungsunterhalt einfordern. Hierbei hilft dir gern einer unserer ausgewählten Rechtsanwälte aus dem FragRobin-Netzwerk.

Warum sollte ich juristische Hilfe in Anspruch nehmen?

Eine Trennung ist für beide Partner eine schwierige Phase, die auch ein finanzielles Risiko mit sich bringen kann. Meist versucht jeder, das Optimum für sich herauszuholen, dabei kommt es schnell zu Streit um Vermögens- und Unterhaltszahlungen.

Oft haben die Partner unterschiedliche Einkünfte in der gemeinsamen Zeit gehabt, daher ist ein Partner im Regelfall schlechter gestellt als der andere. Deshalb hat der Gesetzgeber vor allem den Zugewinnausgleich und verschiedene Arten von Unterhaltsansprüchen festgelegt.

In jedem Fall solltest Du Dir bei einem kostenlosen Erstberatungsgespräch mit einem unserer FragRobin-Anwälte in Deiner Nähe einen Überblick darüber verschaffen, was Dir bei einer Trennung oder Scheidung zusteht!

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