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Maklerprovision: Wie viel Geld darf Dein Makler verlangen?

Prüfe jetzt, ob die Maklerprovision angemessen ist!

Wann muss eine Provision an den Makler gezahlt werden?

Grundsätzlich wird eine Maklerprovision dann fällig, wenn ein Makler zwischen dem Anbieter einer Sache und einem Interessenten vermittelt. In der Praxis geschieht das meist bei der Vermietung oder dem Verkauf von Immobilien.

Folgende Voraussetzungen sind notwendig, um eine Provision zu rechtfertigen:

  • Es wurde ein Maklervertrag abgeschlossen
  • Der Makler hat eine Tätigkeit erbracht
  • Es wurde ein Kauf- oder Mietvertrag über eine Sache abgeschlossen
  • Der abgeschlossene Kauf- oder Mietvertrag ist rechtswirksam

Beispiel: Der Eigentümer einer Wohnung hat Hans W. als Immobilienmakler beauftragt und mit ihm einen Maklervertrag abgeschlossen. Hans W. schaltet daraufhin eine Wohnungsanzeige, auf die sich Jürgen B. meldet. Jürgen B. besichtigt die Wohnung und unterzeichnet kurz darauf den Mietvertrag. Hans W. hat nun Anspruch auf eine Provision.

Werden die Geschäftsbedingungen des Maklers akzeptiert, kommt auch ein Vertrag zwischen dem Makler und der Partei zustande, die ihn nicht beauftragt hat. Wenn Du Dich beispielsweise mit dem Vermieter einer Wohnung direkt in Verbindung setzt, nachdem Du über einen Makler eine Wohnung besichtigt hast, kann der Makler trotzdem die Provision von Dir verlangen. Er muss lediglich nachweisen, dass der Mietvertrag tatsächlich zustande kam und er eine Maklertätigkeit geleistet hat. In diesem Fall wäre das der Besichtigungstermin, den er mit Dir durchführte.

Maklerprovisionen werden grundsätzlich erst mit dem Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages fällig, keinesfalls aber vorher. Wenn Du noch keinen Vertrag unterzeichnet hast, musst Du auch keine Provision bezahlen!

Maklerprovision - wer zahlt?

Seit Juni 2015 gilt laut Gesetz das Bestellerprinzip. Das bedeutet, dass die Person, die den Makler beauftragt hat, auch für seine Provision aufkommen muss. Möchtest Du also eine Wohnung mieten, die durch einen vom Vermieter beauftragten Makler inseriert wurde, muss der Vermieter für die Maklergebühr aufkommen. Du musst keine Provision bezahlen, wenn ein Vertrag zustande kommt. Fragst Du allerdings bei einem Immobilienmakler an, ob er für Dich eine passende Wohnung hat, musst Du die Maklerprovision bezahlen, falls Du einen Mietvertrag abschließt.

Bei Immobilienverkäufen sieht dies allerdings anders aus. Hier ist es in den meisten Bundesländern üblich, dass die Provision für den Makler zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird.

Wie gehe ich bei der Berechnung der Maklerprovision vor?

Grundsätzlich kann für die Vermittlung einer Mietwohnung maximal eine Provision in Höhe von zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer berechnet werden.

Beispiel: Jürgen B. beauftragt Hans W. mit der Suche nach einer geeigneten Wohnung für ihn. Hans W. ist ein erfahrener Makler und findet eine Wohnung nach Jürgens Vorstellungen. Die monatliche Miete beträgt 600 Euro kalt. Als Provision darf Hans W. nun maximal 1.200 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent berechnen, insgesamt also 1.428 Euro. Die Provision muss Jürgen B. bezahlen, da er ihn mit der Wohnungssuche beauftragt hat.

Beim Verkauf von Immobilien gibt es keine Höchstgrenze für die Maklerprovision, im Allgemeinen wird von Maklern meist eine Gebühr von 6 bis 7 Prozent des Kaufpreises erhoben. Je nach Bundesland und oft auch je nach Ort gibt es unterschiedliche Marktpraxen, wer die Provision trägt und ob diese zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird.

Im Allgemeinen aber gilt, dass Maklerprovisionen nicht gesetzlich vorgeschrieben sind und Du immer über die Höhe der Provision verhandeln kannst. Wenn Du aber einen Makler beauftragt und Dich mit seinen Geschäftsbedingungen einverstanden erklärt hast, musst Du die vereinbarte Gebühr bezahlen.

Was sollte ich unbedingt zusätzlich beachten?

Für Sozialwohnungen sind Maklerprovisionen unzulässig. Sollte Dir jemand eine solche Wohnung anbieten und dafür eine Vermittlungsgebühr verlangen, ist das nicht rechtens. In einem solchen Fall kann es sich lohnen, einen Anwalt einzuschalten.

Seit der Änderung des Gesetzes hin zum Bestellerprinzip versuchen viele Vermieter, die einen Makler für die Vermittlung ihrer Wohnung eingeschaltet haben, sich die Provision von dem Mieter zurückzuholen. Laut Gesetz ist es nicht erlaubt, die Provision auf die Miete umzulegen. Daher bieten viele Vermieter eine Wohnung unter der Voraussetzung der Zahlung von überhöhten Abstandszahlungen an. Beispielsweise sollen Mieter für einen hohen Geldbetrag eine Einbauküche ablösen, die sehr alt und damit fast wertlos ist. Doch gegen solche Forderungen können sich Mieter wehren. Die Höhe von Abstandszahlungen muss immer am Wert des Gegenstandes orientiert sein.

Im Übrigen kann man auch bezahlte Provisionen zurückfordern, wenn sie unbegründet waren. Kam ein Mietvertrag beispielsweise nicht zustande, die Provision wurde aber bereits an den Makler überwiesen, muss dieser sie zurückerstatten. Für die Rückforderung zu viel gezahlter Provisionen besteht eine Frist von drei Jahren.

Maklerprovisionen kannst Du übrigens unter Umständen von der Steuer absetzen. Ziehst Du für einen neuen Job um und bezahlst Provision an einen Makler für eine Wohnung, die näher an Deinem neuen Arbeitsplatz liegt, zählt dies zu den Werbungskosten. Diese können bei der nächsten Einkommensteuererklärung angegeben werden und die zu bezahlenden Steuern mindern.

Warum ist juristische Beratung wichtig?

Ein erfahrener Rechtsanwalt kann ermitteln, ob wirklich eine Provision gezahlt werden muss und ob sie vom Vermieter oder vom Mieter übernommen wird. Nimm jetzt Kontakt mit uns auf und sichere Dir eine kostenlose Erstberatung! Unsere Partneranwälte stehen Dir kompetent zur Seite und prüfen Deinen Fall genau.

Kostenlose Service-Hotline: 0800 800 30 08 (Mo.-Fr. 9:30-18:30 Uhr)

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