Arbeitsrecht
Abfindungsrechner
Abmahnung
Änderungskündigung
Arbeitslosengeldrechner
Arbeitsvertrag
Arbeitszeugnis
Aufhebungsvertrag
Befristungskontrolle
Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft
Diskriminierung am Arbeitsplatz
Elternzeit
Kündigung: Fristen berechnen
Kündigung: Wirksamkeit
Leiharbeit
Mindestlohn
Mutterschaftsgeld
Mutterschutzgesetz
Nettoabfindung
Tarifvertrag
Urlaubsabgeltung
Wettbewerbsverbot
Familienrecht
Ehegattenunterhalt
Ehevertrag
Nichteheliche Lebensgemeinschaft
Scheidung
Sorgerecht
Trennungsunterhaltsrechner
Unterhaltsrechner
Vaterschaft
Zugewinnausgleich-Berechnung
Mietrecht
Außerordentliche Wohnungskündigung
Kaution einbehalten
Kündigung durch Vermieter
Kündigung wegen Eigenbedarf
Mieterhöhung
Mietmängel
Mietminderung Baulärm
Mietminderung Schimmel
Mietpreisbremse
Nebenkosten
Räumungsklage
Schönheitsreparatur
Untervermietung erlaubt
Verkehrsrecht
Autounfall
Beschwerde gegen Bußgeldbescheid
Bußgeldrechner: Alkohol am Steuer
Bußgeldrechner: Geschwindigkeitsüberschreitung
Bußgeldrechner: Rote Ampel überfahren
Bussgeldkatalog Radfahrer
Fahrerlaubnisentziehung
Fahrverbot
Versicherungsrecht
Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht
Gebäudeversicherung zahlt nicht
Hausratversicherung zahlt nicht
Kfz-Versicherung zahlt nicht
Lebensversicherung Widerruf
Private Krankenversicherung kündigt
Risikolebensversicherung zahlt nicht
Anwaltshaftung
Anwalt Falschberatung
Wer zahlt Anwaltskosten?
Arzthaftungsrecht
Behandlungsfehler
Ausländerrecht
Aufenthaltsrecht und Einbürgerung
Familienzusammenführung
Bankrecht
Bausparkasse kündigt
Falschberatung Geldanlage
Kreditbearbeitungsgebühren
Restschuldversicherung widerrufen
Schiffsfonds Probleme
Vorfälligkeitsentschädigung
Widerruf Darlehensvertrag
Baurecht & Bauordnungsrecht
Abrissgenehmigung
Bauordnungsmaßnahmen
Erteilung eines Bauvorbescheids
Erteilung einer Baugenehmigung
Nachbarklage
Normenkontrolle
Beamtenrecht
Beendigung des Beamtenverhältnisses
Beförderung bei Beamten
Besoldung
Zugverspätung


Bergungskosten Skiunfall: Wer muss zahlen?

Prüfe jetzt, was Dir zusteht!

Du hattest einen Skiunfall und willst Dich über die rechtlichen Folgen informieren?

Im folgenden Text erfährst Du alles, was Du jetzt tun musst, um eine Entschädigung geltend zu machen und Deine Kosten zu reduzieren.

Ein Skiunfall passiert schneller als gedacht

Leider zeigen viele Beispiele in der jüngeren Vergangenheit, dass kaum jemand vor einem Skiunfall geschützt ist. Egal, ob Du zu denjenigen, die rasant die Piste runter jagen, oder zu den eher vorsichtigen Abfahrern zählst, Dein Schutz sollte Dir wichtig sein. Michael Schumacher, Dieter Althaus oder auch Angela Merkel sind nur einige der prominenten Beispiele, die ein Skiunfall ereilt hat.

Mit Helm und passender Schutzkleidung können zumindest die gesundheitlichen Folgen eines Unfalls eingeschränkt werden. Neben dem Unfall an sich können jedoch schnell hohe Kosten entstehen.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen Skiunfall hatte?

Zunächst läuft in der Regel alles recht unkompliziert. Wenn Du einen Skiunfall hattest, wirst Du zunächst von örtlichen Rettern versorgt. Dabei spielen die Art der Versicherung und alle weiteren Fragen erst einmal keine Rolle. Wenn Du selbst in der Lage bist, einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen, solltest Du dies tun.

Sobald die Möglichkeit besteht, sollte jedoch die eigene Krankenversicherung informiert werden. All diejenigen, die zusätzlich über eine Unfallversicherung oder sogar über eine spezielle Skiunfall-Versicherung verfügen, sollten diese ebenfalls über die Vorfälle in Kenntnis setzen.

Falls die Verletzungen es zunächst nicht zulassen, zu telefonieren, so müssen sich Betroffene keine Sorgen machen. Alle Angaben zu dem Unfall können nachgeholt werden, sobald es möglich ist. Zunächst steht die eigene Genesung im Mittelpunkt.

Was muss ich tun, wenn ich einen Skiunfall im Ausland hatte?

Bei einem Unfall im Ausland, etwa beim Skifahren in Österreich oder der Schweiz, gelten zwar einige Besonderheiten, die Informationspflichten sind jedoch identisch. Wichtig ist es, die eigenen Versicherungen möglichst zeitnah über den Unfall in Kenntnis zu setzen, um die Folgekosten möglichst gering zu halten.

Ist ein Skiunfall außerhalb Deutschlands passiert, solltest Du zusätzlich Deine Auslandskranken- bzw. Auslandsreiseversicherung informieren.

Wer trägt die Kosten, die wegen der Behandlung entstanden sind?

Die häufigste Frage, die nach einem Skiunfall gestellt wird, ist die nach den Kosten. Es ist schon ärgerlich genug, dass der Skiunfall den Urlaub gestört hat. Solange die Kosten übernommen werden und sich die Folgen des Unfalls in Grenzen halten, ist alles jedoch halb so schlimm.

Alle notwendigen Behandlungskosten übernimmt die eigene Krankenkasse. Niemand muss Angst haben, dass er bei einem Skiunfall im In- oder Ausland nicht ordentlich behandelt wird.

Ändert sich etwas, wenn der Skiunfall im Ausland passiert ist?

Bei einem Skiunfall im Ausland bleibt zu beachten, dass die eigene Krankenkasse nur nach deutschen Tarifen zahlt. Übersteigen die Behandlungskosten im Ausland die Regelsätze deutscher Krankenkassen, so können zusätzlich Forderungen auf Dich zukommen. In der Schweiz oder auch in Österreich sind höhere Tarife keine Seltenheit.

Um diese Kosten zu vermeiden, solltest Du möglichst vorab eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Die Kosten für eine solche Versicherung belaufen sich auf wenige Euro im Jahr.

Zusätzlich deckt die Versicherung die Kosten ab, die für einen eventuellen Krankenrücktransport nach Deutschland anfallen. Die reguläre deutsche Krankenversicherung hilft an dieser Stelle nicht weiter.

Wer kommt für die teuren Bergungskosten auf?

Ein Problem stellen häufig die hohen Bergungskosten dar. Diese können bei einer schwer erreichbaren Stelle oder bei einem Abtransport mit dem Hubschrauber schnell im fünfstelligen Bereich liegen.

Die Krankenversicherungen übernehmen diese Kosten nicht. Wenn Du über eine Unfallversicherung verfügst, kannst Du an dieser Stelle beruhigt aufatmen, denn diese übernimmt alle für deine Rettung erforderlichen Kosten.

Bleiben Langzeitschäden zurück, was hoffentlich nicht der Fall ist, so zahlt die Unfall- oder Skiunfall Versicherung für die entstehenden Nachteile in der jeweils im Vertrag vereinbarten Höhe.

Ändert sich etwas, wenn ich den Skiunfall innerhalb einer Pauschalreise erlitten habe?

Unter Umständen kommt der Reiseveranstalter für entstehende Schäden aufkommen. Da Skiunfälle jedoch häufig auf eigenem Verschulden beruhen, ist eine Haftung des Reiseveranstalters eher unwahrscheinlich. Denkst Du, dass Dein Reiseveranstalter zumindest teilweise verantwortlich ist, hilft Dir gerne ein Rechtsanwalt unseres Netzwerks weiter.

Was passiert, wenn ich (Mit-)Schuld an dem Skiunfall hatte?

Zwar passieren die meisten Unfälle ohne das Zutun anderer. Jedoch kann es in der Hektik auf der Piste auch einmal vorkommen, dass ein anderer Skifahrer oder Snowboarder übersehen wird.

Wenn Du Schuld an dem Skiunfall eines anderen trägst, zahlt Deine private Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden. Dies gilt sowohl für die direkten Behandlungskosten als auch für etwaige Bergungskosten und einen Krankenrücktransport nach Deutschland. Selbst vor eventuellen Folgekosten bleibst Du dank Deiner privaten Haftpflichtversicherung verschont.

Dies gilt für Unfälle jeglicher Art im In- oder Ausland, für welche Du verantwortlich bist.

Nicht immer ist die Schuldfrage jedoch so eindeutig zu beantworten, sodass dies unter Umständen gerichtlich entschieden werden muss. In diesem Fällen lohnt es sich, einen erfahrenen Rechtsanwalt einzuschalten. Je nach Versicherung werden die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten von der eigenen Versicherung übernommen.

Was für Ansprüche stehen mir bei einem fremdverschuldeten Skiunfall zu?

Wenn Du durch jemand anderen im Urlaub zu Schaden gekommen bist, muss dieser für die Dir entstandenen Kosten aufkommen. Dazu zählen neben den Bergungs- auch die Krankenrücktransports- sowie anfallende Behandlungskosten. Zusätzlich kann Dir ein Anspruch auf Schadensersatz gem. § 823 Abs. 1 BGB zustehen. Insbesondere bei ernsten Folgen ist hier der Rat eines erfahrenen Anwalts sinnvoll, um den Anspruch auf Schadensersatz form- und fristgerecht einzureichen.

Der Unfallverursacher steht jedoch, außer bei Vorsatz, in der Regel nicht selbst in der Haftung, sondern kann sich auf seine private Unfallversicherung verlassen.

Bei sonstigen Problemen oder Fragestellungen rund um dieses komplexe Themenfeld hilft Dir ein erfahrener Rechtsanwalt unseres Netzwerks gerne weiter. Auch kostenlose Erstberatungen sind möglich.

Fordere jetzt eine kostenlose Erstberatung an!

Ruf uns an und vereinbare einen kostenlosen und unverbindlichen Erstberatungs-Termin bei einem Top-Anwalt in Deiner Nähe:

Kostenlose Service-Hotline: 0800 800 30 08

Oder beschreibe Deinen Fall in unserem Formular. Wir melden uns dann bei Dir zurück.

Diese Themen könnten Dich auch interessieren

Reisemängel Ansprüche

Bekannt aus: