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Welche Funktion hat Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall?

Bei der Schmerzensgeldzahlung spricht das Gesetz von einer „billigen Entschädigung“ in Geld. Damit ist die individuelle Bewertung eines Schadens, der einer Person durch den Verkehrsunfall entsteht, gemeint. Gleichzeitig hat die Zahlung einer angemessenen Summe durch den Versicherer des Unfallverursachers eine Ausgleichsfunktion für immaterielle Schäden wie vorübergehende oder dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Wie sollte ich mich nach einem Verkehrsunfall verhalten?

Eben noch war die Straße frei und plötzlich ein lauter Knall. Ein Verkehrsunfall ist passiert. Meistens bleibt es beim Blechschaden und Schrecken auf Seiten der Unfallbeteiligten. Leider ist dies jedoch nicht immer der Fall und eine oder mehrere der am Unfall beteiligten Personen weisen leichte bis schwere Verletzungen auf, die mit dem Anspruch auf Schmerzensgeld einhergehen.

Die körperliche Verletzung oder psychische Beeinträchtigung eines Unfallopfers muss durch einen Arzt bestätigt werden - und zwar so früh wie möglich. Wenn jemand bereits am Unfallort Schmerzen verspürt oder erkennbare Verletzungen aufweist, sollte dies unmittelbar der vor Ort anwesenden Polizei mitgeteilt werden. Diese ergreift dann die nötigen Maßnahmen wie den Transport ins nächstgelegene Krankenhaus. Reicht aufgrund der nur leichten Beschwerden ein Besuch beim Arzt aus, sollte das Unfallopfer so schnell wie möglich eine Arztpraxis aufsuchen. Der Arzt behandelt die Verletzungen und attestiert, dass sie im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen stehen.

Häufig stehen Unfallbeteiligte unter Schock und Schmerzen. Andere Beschwerden wie Übelkeit oder Schwindel treten oft erst mit einer mehrstündigen Verspätung auf. Auch in diesen Fällen sollte die verletzte Person umgehend einen Arzt aufsuchen, da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Unfallfolgen handelt. Das ärztliche Attest ist ein wichtiges Dokument für die Schmerzensgeldforderung und dient dem Unfallopfer als Beweis für die gegnerische Versicherung. Letztere versucht häufig, den Schaden durch eine Abfindungserklärung zu regulieren, die eine finanzielle Entschädigung für Folgeschäden in der Zukunft ausschließt. Um sich als Unfallopfer davor zu schützen, ist es sinnvoll, juristischen Rat einzuholen. Jetzt kostenlose und unverbindliche juristische Erstberatung anfordern.

Wonach berechnet sich die Höhe des Schmerzensgeldes?

Im Internet sind zahlreiche Schmerzensgeldtabellen zu finden. Da jedoch zahlreiche Kriterien Einfluss auf die Schmerzensgeldberechnung nehmen, dienen diese Tabellen maximal als sehr grober Anhaltspunkt. Als Beispiel dient der Verlust eines Fingers der rechten Hand. Erleidet ein Friseur diesen Verlust, stellt dies eine wesentlich größere Beeinträchtigung des zukünftigen Lebens dar als bei einem Kraftfahrer oder Postboten. In diesem Fall wird dem Friseur - unter Berücksichtigung der Berufsunfähigkeit - eine höhere Summe zugesprochen als dem Postboten oder Kraftfahrer. Die Zahlungen sind so unterschiedlich, dass es schwierig ist, repräsentative Werte zu nennen. Sogar innerhalb der Gerichte zeigen die zugesprochenen Schmerzensgelder starke Schwankungen. Genau diese Unberechenbarkeit ist ein Grund für die innerhalb der Versicherungsbranche übliche Empfehlung, Streitigkeiten zum Schmerzensgeld außergerichtlich im Rahmen eines Vergleichs zu bereinigen. Dies versetzt einen kompetenten Anwalt und seinen Mandanten in eine gute Position.

Hier die wichtigsten Kriterien, die zur Berechnung des Schmerzensgeldes herangezogen werden:

  • Schmerzintensität – Art und Dauer der Schmerzen sowie die daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit
  • Eingriffsintensität – eine für die Wiederherstellung der Gesundheit nötige Operation wird höher bewertet als Verletzungen wie Prellungen
  • Folgeschäden – sichere oder wahrscheinliche Folgeschäden erhöhen das Schmerzensgeld. Dies gilt sowohl für organische Beeinträchtigungen als auch für psychische Erkrankungen

Erlischt mein Anspruch auf Schmerzensgeld bei Teilschuld?

Ein wichtiges Thema ist die Teilschuld. Im Falle der Teilschuld erlischt der Schmerzensgeldanspruch nicht automatisch, sondern reduziert sich. Da die Schuldfrage nicht immer sofort geklärt werden kann, sollte jeder am Unfall Beteiligte bei Verletzungen oder beim Auftreten von Schmerzen einen Arzt aufsuchen. Dieser bestätigt die gesundheitliche Beeinträchtigung als Unfallfolge.

Bei wem liegt die Beweislast?

Ein wichtiger Punkt ist die Beweislast. Diese liegt immer beim Unfallopfer, das der gegnerischen Versicherung beweisen muss, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall stehen. Denn nur zu oft zweifelt die gegnerische Versicherung diese Tatsache an. Vor allem bei später auftretenden Folgeschäden oder psychischen Erkrankungen, die auf den Unfall zurückzuführen sind, befinden sich Geschädigte häufig in einer schwierigen Situation. Eine ausführliche Dokumentation des Krankheitsverlaufes und eine bereits im Vorfeld eingeforderte Einschätzung der Ärzte, ob im späteren Verlauf das Risiko von Folgeschäden gegeben ist, verhindert in vielen Fällen eine zu geringe Schmerzensgeld-Zahlung.

Wie lange nach dem Unfall kann ich Schmerzensgeldansprüche geltend machen?

Die lange Verjährungsfrist für Schmerzensgeldansprüche schützt die geschädigte Person mehrere Jahrzehnte. Bis zu 30 Jahre nach dem Tag des Unfalls können laut § 199 II BGB Schadenersatzansprüche gestellt werden. Dank dieser langen Verjährungsfrist hat der Geschädigte auch bei einem späteren Auftreten von Folgeschäden Anspruch auf Schmerzensgeld. Zusätzlichen Schutz gibt eine gerichtliche Feststellung. In dieser lässt der Anwalt durch das Gericht dokumentieren, dass der Schädiger auch für alle unfallbedingten Beeinträchtigungen, die in der Zukunft auftreten können, haftbar gemacht werden kann.

Warum sollte ich Schmerzensgeldansprüche immer über einen Anwalt geltend machen?

Unabhängig davon, ob es schlussendlich zu einer gütlichen Einigung in Form einer Abfindungszahlung durch den Versicherer kommt oder ob der Schmerzensgeldanspruch gerichtlich eingeklagt wird: Ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt sollte so früh wie möglich eingeschaltet werden -  im Idealfall unmittelbar nach dem Unfall und der ersten ärztlichen Untersuchung. Ein erfahrener Anwalt kann die Höhe des Schmerzensgeldes beziffern und die Summe von der gegnerischen Versicherung einfordern.

Zusätzlich zur Rechtssicherheit, die ein Anwalt dem Unfallopfer bietet, behält er bei einem länger andauernden Genesungsprozess den Überblick über die Forderungen. Gleichzeitig schützt er seinen Mandanten vor nachteiligen Vereinbarungen. Dazu zählt unter anderem der Verzicht auf eine Entschädigung für aus dem Verkehrsunfall resultierende Folgeschäden, die zum Zeitpunkt der Verhandlungen noch nicht absehbar sind. Denn immer wieder versuchen Versicherungen, durch eine Abfindungsvereinbarung die Zahlung für langfristige Folgeschäden auszuschließen. Erst wenn die Verhandlungen zwischen Anwalt und Versicherung nicht zum gewünschten Ziel führen, erfolgt eine Klage vor Gericht. Die für den Anwalt anfallenden Kosten übernimmt die Haftpflichtversicherung der Gegenseite. Liegt eine Mitschuld am Unfallgeschehen vor, erfolgt die Verrechnung über die Rechtsschutzversicherung des Geschädigten.

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