Kostenloser Kundenservice
Mo.-Fr. 9 bis 18 Uhr

Steuerrechtlichen Bußgeldbescheid erhalten?

So gehst Du richtig vor!


Mitglied bei:
Garantie:
100% kostenlos
einfach & sicher
SSL-Datensicherheit
FragRobin ist bekannt aus:

Das sagen unsere Kunden:
Wolfgang
Der Mitarbeiter war super freundlich und hat meinen Fall sehr schnell bearbeitet hatte gleich am nächsten Tag einen Termin bei meiner Anwältin. Sehr zu empfehlen!
Tina
Wurde gleich am nächsten Morgen angerufen und konnte mein Anliegen besprechen und man hat mir einen kompetenten Anwalt vermittelt. Es war eilig und der Termin wurde sogar am selben Tag ermöglicht.
Oldenburg
Super schnelle Hilfe, ich war sehr begeister. Auch der Termin beim Rechtsanwalt sehr schnell. Und die Beratung , bin sehr zufrieden.

Passende Steuerrechts-Anwälte in Deiner Nähe

PLZ/Ort
Rechtsschutzvers.
Keine
Rechtsgebiet
Bitte auswählen
Dein Fall
Bitte auswählen
Dein Fall
Bitte auswählen
Anwälte vergleichen kostenlos & unverbindlich
  • Keine
  • Advocard Rechtsschutz
  • ADAC Rechtsschutz
  • Allianz Rechtsschutz
  • Allrecht Rechtsschutz
  • ARAG Rechtsschutz
  • Asstel Rechtsschutz
  • Auxilia Rechtsschutz
  • Axa Rechtsschutz
  • BBV Rechtsschutz
  • BGV Badische Rechtsschutz
  • Bruderhilfe Rechtsschutz / Pax-Familienfürsorge
  • Concordia Rechtsschutz
  • Continentale Rechtsschutz (ConJure)
  • DA Direkt Rechtsschutz
  • DAS Rechtsschutz
  • DBV Rechtsschutz
  • Debeka Rechtsschutz
  • Deurag Rechtsschutz
  • Deutscher Ring Rechtsschutz
  • DEVK Rechtsschutz
  • DFV Rechtsschutz
  • Direct Line Rechtsschutz
  • DMB Rechtsschutz
  • GVO Gegenseitigkeit
  • Hanse Merkur Rechtsschutz
  • HDI Gerling Rechtsschutz
  • HUK24 Rechtsschutz
  • HUK Rechtsschutz
  • Ideal Rechtsschutz
  • Ideal Rechtsschutzversicherung
  • Itzehoer Rechtsschutz
  • Jurpartner Rechtsschutz
  • LSH Rechtsschutz
  • LVM Rechtsschutz
  • Mecklenburgische
  • Medien Rechtsschutz
  • Nürnberger Rechtsschutz
  • NRV Rechtsschutz
  • ÖSA Versicherungen
  • ÖRAG Rechtsschutz
  • R+V Rechtsschutz
  • Rechtsschutz Union / Alte Leipziger
  • Roland Rechtsschutz
  • Schleswiger Versicherung
  • VGH Rechtsschutz
  • VHV Rechtsschutz
  • WGV Schwäbische Allgemeine
  • Württembergische Rechtsschutz
  • WWK Lebensversicherung
  • Zürich Rechtsschutz / Zurich Rechtsschutz
  • Keines
  • Arbeitsrecht
  • Arzthaftungsrecht
  • Ausländerrecht
  • Bankrecht
  • Baurecht & Architektenrecht
  • Erbrecht
  • Familienrecht
  • Handelsrecht & Gesellschaftsrecht
  • Immobilienrecht
  • IT-Recht
  • Kaufrecht
  • Markenrecht
  • Mietrecht
  • Mietrecht & Wohnungseigentumsrecht
  • Patentrecht
  • Privates Baurecht
  • Reiserecht
  • Schulrecht
  • Sozialrecht
  • Steuerrecht
  • Strafrecht
  • Urheberrecht & Medienrecht
  • Verkehrsrecht
  • Versicherungsrecht
  • Kein Fall
  • Allgemeine Anfrage
  • Kein Fall
  • Abfindungsrechner
  • Abmahnung prüfen
  • Elternzeit beantragen
  • Arbeitszeugnis prüfen
  • Aufhebungsvertrag prüfen
  • Arbeitsvertrag prüfen
  • Beschäftigungsverbot während Schwangerschaft
  • Mindestlohnrechner
  • Kündigung während Schwangerschaft prüfen
  • Kündigungsfristen berechnen
  • Änderungskündigung prüfen
  • Kündigung Wirksamkeit prüfen
  • Urlaubsabgeltung durchsetzen
  • Diskriminierung am Arbeitsplatz
  • Arbeitszeugnis erstellen
  • Erstberatung Arbeitsrecht für Arbeitgeber
  • Kein Fall
  • Behandlungsfehler prüfen
  • Kein Fall
  • Abschiebung prüfen
  • Familienzusammenführung durchsetzen
  • Kein Fall
  • Darlehensvertrag widerrufen
  • Bausparvertrag gekündigt
  • Kein Fall
  • Anspruch auf Baugenehmigung durchsetzen
  • Kein Fall
  • Pflichtanteil Erbe
  • Schenkung prüfen
  • Anfechtung Erklärung über Annahme / Ablehnung
  • Kein Fall
  • Scheidungskostenrechner
  • Ehevertrag erstellen
  • Kindesunterhalt berechnen - Düsseldorfer Tabelle
  • Anspruch auf Sorgerecht prüfen
  • Trennung nichtehelicher Lebensgemeinschaft
  • Kein Fall
  • GmbH gründen
  • UG gründen
  • AG gründen
  • GbR gründen
  • Kein Fall
  • Gegen Ruhestörung vorgehen
  • Grundschuld/Hypothek
  • Immissionsschutz
  • Kein Fall
  • Online-Bewertung löschen
  • Kein Fall
  • Gewährleistungsanspruch prüfen
  • Rücktritt vom Kaufvertrag
  • Kaufvertrag prüfen
  • Kein Fall
  • Abmahnung wegen Markenrechtsverletzung prüfen
  • Marke anmelden
  • Marke recherchieren
  • Erstberatung Markenrecht
  • Marke überwachen
  • Kein Fall
  • Gegen Räumungsklage wehren
  • Mieterhöhung prüfen
  • Kein Fall
  • Mieterhöhung als Vermieter durchsetzen
  • Erstberatung Mietrecht
  • Kein Fall
  • Patentrechtsverletzung prüfen
  • Patent anmelden
  • Kein Fall
  • Herstellungspflicht Bauvertrag prüfen
  • Vertragsgestaltung Bauvertrag prüfen
  • Architektenvertrag prüfen
  • Kein Fall
  • Zugverspätung und -ausfall prüfen
  • Flugverspätung und -ausfall prüfen
  • Anspruch bei Reisemängeln prüfen
  • Kein Fall
  • Schulplatz einklagen
  • Kein Fall
  • BAföG Bescheid prüfen
  • Widerspruch gegen Hartz IV Bescheid einlegen
  • Kein Fall
  • Einspruch gegen Steuerbescheid einlegen
  • Steuerstraftaten prüfen
  • Kein Fall
  • Vorwurf Fahrerflucht prüfen
  • Strafverteidigung prüfen
  • Erstberatung Strafrecht
  • Kein Fall
  • Filesharing-Abmahnung prüfen
  • Kein Fall
  • Bußgeldbescheid Alkohol und Drogen am Steuer
  • Bußgeldbescheid wegen roter Ampel
  • Bußgeldbescheid Geschwindigkeitsüberschreitung
  • Autounfall prüfen
  • Beschwerde Bußgeldbescheid
  • Erstberatung Verkehrsunfall
  • Kein Fall
  • Lebensversicherungsvertrag widerrufen

Passende Anwälte werden geladen ...

0 Passende Anwälte für:
steuerrecht

Mehr Anwälte anzeigen

Isabell Olief
Kundenbetreuerin
FragRobin Kundenservice Hallo! Ich bin Isabell Olief und arbeite im Kundenservice von FragRobin. Falls Du bei der Auswahl des passenden Anwalts Hilfe benötigst, rufe mich einfach an oder schreibe mir eine Nachricht!
030 1208 8620
Nachricht senden

Isabell Olief
Kundenbetreuerin
FragRobin Kundenservice Hallo! Ich bin Isabell Olief und arbeite im Kundenservice von FragRobin. Falls Du bei der Auswahl des passenden Anwalts Hilfe benötigst, rufe mich einfach an oder schreibe mir eine Nachricht!
030 1208 8620
Nachricht senden

Nachricht an den Kundenservice

Schreibe uns kurz Deine Frage, wir melden uns so schnell es geht bei Dir zurück (werktags, 09:00 bis 18:00 Uhr).
Unser Kundenservice ist für Dich kostenlos!
Das sagen Kunden über FragRobin:
Rene C. „Super. Sehr nette Beratung, super schnell Termin beim Anwalt bekommen. Klage gewonnen. Super kann man nur empfehlen.“
Deine Vorteile:
Geprüfte Anwälte
100% Zufriedenheitsgarantie
Keine versteckten Kosten
Sichere Datenübertragung(SSL)
Deine Kontaktdaten
Ich stimme den AGB und Datenschutzbestimmungen zu
Senden
* Deine Nachricht wird direkt an den Anwalt oder Dienstleister geschickt, den Du ausgewählt hast. Deine Anfrage wird sicher verschlüsselt.
Deine Kontaktdaten
Ich stimme den AGB und Datenschutzbestimmungen zu
Fall-Daten senden
* Deine Nachricht wird direkt an den Anwalt oder Dienstleister geschickt, den Du ausgewählt hast. Deine Anfrage wird sicher verschlüsselt.
Das sagen Kunden über FragRobin:
Rene C. „Super. Sehr nette Beratung, super schnell Termin beim Anwalt bekommen. Klage gewonnen. Super kann man nur empfehlen.“
Deine Vorteile:
Geprüfte Anwälte
100% Zufriedenheitsgarantie
Keine versteckten Kosten
Sichere Datenübertragung(SSL)


Wie ist ein “steuerrechtlicher Bußgeldbescheid” überhaupt definiert?

Im Steuerrecht ist das Bußgeldverfahren in den §§ 409 - 412 AO geregelt. Das Verfahren wird bei Steuerordnungswidrigkeiten eingeleitet. Sie unterscheiden sich von Steuerstraftaten dadurch, dass das Gesetz die Zuwiderhandlungen nur mit einer Geldbuße geahndet. Bei Straftaten können demgegenüber Geld- oder sogar Freiheitsstrafen vom Gericht verhängt werden. Was unter einer Ordnungswidrigkeit genau zu verstehen ist, wird in § 1 OWiG definiert. Es handelt sich um eine "rechtswidrige und vorwerfbare Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht, das die Ahndung mit einer Geldbuße zulässt." Im Gegensatz zu einer Geldstrafe, wie sie das Strafrecht kennt, ist die Höhe der Geldbuße nicht vom persönlichen Einkommen abhängig. Steuerordnungswidrigkeiten sind insbesondere:

  • Nach § 376 Abs. 1 AO Handlungen, durch die gegen ein Steuergesetz verstoßen worden ist, wobei das Gesetz die Ahndung mit einer Geldbuße vorsieht
  • Taten, die auf Grundlage von Gesetzen einer Steuerordnungswidrigkeit gleichgestellt werden
  • Ordnungswidrigkeiten, die nach anderen Vorschriften mit einer Geldbuße bestraft werden sollen. Das sind zum Beispiel Verstöße gegen das Steuerberatungsgesetz gemäß §§ 160 Abs. 1 ff. StBerG oder eine Ordnungswidrigkeit nach § 130 OWiG oder eine Zuwiderhandlung gegen das Geldwäschegesetz im Sinne von § 17 GwG

Du siehst, es gibt eine Vielzahl von Bußgeldvorschriften, die sehr verstreut geregelt sind. Ein einheitliches Gesetzbuch für Steuerordnungswidrigkeiten gibt es nicht. Das erschwert das Verständnis für juristische Laien. Allerdings zeigt die Praxis, dass einige Taten häufiger vorgeworfen werden als andere. Dazu zählen:

  • Gemäß § 378 AO die leichte Steuerverkürzung
  • Gemäß § 379 AO die Steuergefährdung
  • Gemäß § 380 AO die Gefährdung von Abzugsteuern
  • Gemäß § 26b UStG die Schädigung des Umsatzsteueraufkommens

Wie groß ist mein Handlungsbedarf?

Wurde gegen Dich ein Verfahren eingeleitet, solltest Du spätestens jetzt Rat von einem juristischen Experten einholen. Er wird zunächst prüfen, ob der Einspruch Aussichten auf Erfolg hat. Das deutsche Steuerrecht gilt nämlich als eine der kompliziertesten Rechtsmaterien weltweit. Insofern Du in dem einschlägigen Paragrafendschungel nicht fit bist, ist professionelle Hilfe der beste Ratgeber. Jedes Jahr werden mehrere tausend Bürger mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert, weil ihnen eine Steuerordnungswidrigkeit vorgeworfen wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Bestrafung unumgänglich ist. Voraussetzung für eine Umgehung der Bestrafung  ist allerdings, dass der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid rechtzeitig eingelegt wird. Die Frist liegt gemäß § 67 OWiG bei zwei Wochen, wobei der Tag der Zustellung maßgeblich ist. Du solltest daher nicht viel Zeit verlieren, damit Dein persönlicher Fall noch umfassend aufgearbeitet werden kann. Der Einspruch ist oftmals sinnvoll, weil das komplizierte Verfahren durch strenge Vorschriften geregelt wird. Zunächst ist zu prüfen, ob der Tatbestand der Dir vorgeworfenen Steuerordnungswidrigkeit überhaupt erfüllt ist. Wird Dir beispielsweise eine Steuerverkürzung gemäß §§ 378, 370 Abs.1 AO vorgeworfen, muss die zuständige Behörde Beweise dafür liefern, dass Du leichtfertig Steuern gar nicht, nicht vollständig oder verspätet gezahlt hast. Vor allem der Begriff der Leichtfertigkeit ist in vielen Verfahren der Dreh- und Angelpunkt. Das liegt bereits daran, dass sich selbst die Juristen über seine Bedeutung nicht einig sind. Übereinstimmend muss Dir vorgeworfen werden können, dass Du aus besonderem Leichtsinn bzw. mit einer besonderen Gleichgültigkeit gehandelt hast. Dagegen können selbstverständlich Einwände von Dir erhoben werden. Typische Gegenargumente lauten:

  • Der Steuerpflichtige kannte die ihm vorgeworfene Vorschriften gemäß § 11 Abs. 2 OWiG nicht. In diesem Fall handelt es sich um einen sogenannten Verbotsirrtum. Allerdings muss die Nichtkenntnis unvermeidbar gewesen sein. Juristische Begründung ist hier unerlässlich.
  • Der Täter einer Steuerordnungswidrigkeit muss überhaupt Steuerpflichtiger sein. Welcher Personenkreis darunter zu verstehen ist, wird in § 33 AO geregelt.
  • Ein effektiver Einwand kann auch darin liegen, dass der Steuerpflichtige die von ihm zu fordernden Erkundigungspflichten erfüllt hat. Dabei dürfen ihm keine rechtlichen Zweifel begegnet sein.
  • Oftmals vertrauen Steuerpflichtige auch ihrem Steuerberater. Die wenigsten wissen allerdings, dass ein Fehler, der von dem Steuerberater begangen wird, dem Steuerpflichtigen zugerechnet werden kann. Etwas anderes ergibt sich allerdings dann, wenn der Berater über alle notwendigen Informationen zutreffend sowie vollständig unterrichtet worden ist.
  • Auch kann das Hilfspersonal in Vertretung für den Steuerpflichtigen, beispielsweise eine Mitarbeiterin, den Fehler verursacht haben. Wurde dieses sorgfältig ausgewählt und darüber hinaus auch regelmäßig überwacht bzw. kontrolliert, ist Leichtfertigkeit nicht mehr so einfach zu begründen.

Wann bekomme ich einen steuerrechtlichen Bußgeldbescheid?

Im Recht der Bußgelder gilt ebenso wie im Strafrecht das sogenannte Opportunitätsprinzip. Hinter diesem komplizierten Begriff verbirgt sich im Grunde etwas ganz einfaches. Die Verfolgungsbehörden, zum Beispiel die Staatsanwaltschaft oder die Finanzbehörden, dürfen gemäß § 47 Abs. 1 OWiG im Rahmen der Gesetze selbst entscheiden, ob sie die Ordnungswidrigkeit verfolgen. Sie hat sogar die Möglichkeit, von einer Ahndung abzusehen, obwohl die Voraussetzungen eigentlich vorliegen würden. Das Bußgeldverfahren wird möglicherweise erst gar nicht eröffnet oder zu einem späteren Zeitpunkt begrenzt. Es ist daher pauschal nicht möglich vorherzusehen, ob und wann Du mit einem steuerrechtlichen Bußgeldbescheid rechnen musst. Ist die Verfolgungsbehörde jedoch der Ansicht, dass eine Steuerordnungswidrigkeit vorliegt und Verfolgungshindernisse nach § 46 Abs. 1 OWiG nicht anzunehmen sind, wird sie den Bußgeldbescheid in der Regel auch erlassen. Dabei muss sie allerdings pflichtgemäßes Ermessen ausüben. Für Deinen Fall bedeutet dies, dass zum einen von Seiten der Behörde keinerlei Zweifel mehr bestehen dürfen. Zum anderen muss auch die Verhängung einer Geldbuße ermessensgerecht erscheinen. Das kann beispielsweise bei kleinen Steuervergehen zweifelhaft sein. Daher ist es sehr wichtig, jeden Bescheid individuell auf formelle oder materielle Rechtsfehler zu prüfen.

Welche Strafen sind bei einem steuerrechtlichen Bußgeldbescheid möglich?

Kommt die Verfolgungsbehörde zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für eine Steuerordnungswidrigkeit vorliegen, wird sie Dir eine Ausfertigung des Bußgeldbescheides zustellen. In der Regel wird die Zustellung per Post mit Zustellungsurkunde gemäß § 3 VwZG bewirkt. Die Höhe der Geldbuße liegt in gewisser Weise im Ermessen der Behörde. Eine Steuerordnungswidrigkeit kann maximal mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 € sanktioniert werden. Allerdings muss die Geldbuße im Verhältnis zu der vorgeworfenen Tat stehen. Die Bedeutung muss von der zuständigen Behörde gemäß § 17 Abs. 3 OWiG abgewogen werden. Falls Du bereits einen Bußgeldbescheid erhalten hast, sollte die Behörde auch Deine persönlichen Verhältnisse berücksichtigt haben. Es würde schlichtweg keinen Sinn machen, wenn zum Beispiel Geringverdiener, die ihre Steuer lediglich um ein paar Euro verkürzt haben, mit der Höchststrafe konfrontiert werden. Allerdings sieht das Gesetz in § 17 Abs. 4 OWiG vor, dass die Höhe des Bußgeldes den finanziellen Vorteil, der durch die Tat erzielt worden ist, übersteigt. Hierbei ist der Zinsvorteil als Maßstab heranzuziehen, wobei nach der Rechtsprechung ein Zinssatz von etwa 0,5 % anzusetzen ist. Es kommt daher nicht darauf an, um welchen konkreten Betrag die Steuer verkürzt worden ist. Neben dem Bußgeldbescheid wird die Behörde auch noch ihre eigenen Kosten geltend machen. Grundsätzlich ist sie zur Festsetzung der Verfahrenskosten nach § 105 Abs. 1 OWiG berechtigt.

Solltest Du wegen der Höhe eines Bußgeldbescheides auch nur ansatzweise Zweifel haben, hilft Dir ein fachkundiger Jurist aus unserem Netzwerk gerne weiter. Denn bei den Berechnungen kommt es nicht selten zu Fehlern, die allerdings von der Behörde nicht automatisch korrigiert werden.

Wie ist der Ablauf bei einem Bußgeldverfahren?

Der Ablauf des Verfahrens hängt maßgeblich von Deiner Reaktion ab. Zu differenzieren sind zunächst zwei verschiedene Wege. Dir wurde der Bußgeldbescheid zugestellt, und Du bezahlst sowohl das festgesetzte Bußgeld als auch die geltend gemachten Verfahrenskosten. Damit ist das Verfahren für Dich schon beendet. Wir empfehlen wir allerdings, den Bescheid zunächst prüfen zu lassen.

Innerhalb von zwei Wochen kannst Du Dich gegen den Bußgeldbescheid wehren, indem Du Einspruch einlegst. Wurde der Einspruch nicht innerhalb der Frist oder nicht formgerecht eingelegt, wird ihn die Verwaltungsbehörde verwerfen. Gerade in Steuersachen solltest Du daher nicht experimentieren. Hast Du nämlich ordnungsgemäß Einspruch eingelegt, muss die Verfolgungsbehörde prüfen, ob der Bußgeldbescheid aufrechterhalten oder zurückgenommen werden soll.

Wird er zurückgenommen, hat sich das Verfahren für Dich erledigt, ohne dass Du das Bußgeld bezahlen musst. Möchte die Verfolgungsbehörde den Bußgeldbescheid allerdings aufrechterhalten, sendet sie die entsprechenden Akten an die Staatsanwaltschaft. Von dort gelangen Deine Unterlagen zum zuständigen Amtsgericht. Allerdings hat auch die Staatsanwaltschaft die Möglichkeit, das Verfahren einzustellen. In diesem Fall hätte es sich für Dich ebenfalls erledigt. Schickt sie die Akten hingegen an das Amtsgericht weiter, entscheidet der Richter.

Sollte dieser zu dem Schluss kommen, dass hinreichender Tatverdacht wegen einer Ordnungswidrigkeit nicht vorliegt, wird er das Verfahren durch Beschluss einstellen. Dieser kann von der Verfolgungsbehörde auch nicht angefochten werden. Bejaht der Richter hingegen den hinreichenden Tatverdacht, wird er entweder einen Termin für eine Hauptverhandlung gemäß § 71 OWiG bestimmen oder ohne mündliche Verhandlung durch Beschluss nach § 72 OWiG entscheiden. Du hast allerdings die Möglichkeit, diesem Vorgehen zu widersprechen. Gegen den Beschluss oder das Urteil ist als Rechtsmittel die sogenannte Rechtsbeschwerde zulässig.

Lass Dich in einem kostenfreien Erstgespräch sicher beraten

Nicht umsonst gilt das deutsche Steuerrecht als eine der schwierigsten Rechtsmaterien weltweit. Es gibt scheinbar unzählige Bußgeldvorschriften, die bei einem Verfahren wegen einer Steuerordnungswidrigkeit zu beachten sind. Jeder Fehler kann sich nachteilig auf den Ausgang auswirken. Wir bieten Dir daher die Chance, mit einer Expertin oder einem Experten ein kostenfreies Erstberatungsgespräch zu führen. Bei dem Gespräch wirst Du die Antworten auf die grundsätzlichen Fragen erhalten. Vor allem erklärt Dir der qualifizierte Jurist, welches Vorgehen am sinnvollsten erscheint. Du riskierst gar nichts, weil Du nicht dazu verpflichtet bist, die Anwältin oder den Anwalt auch darüber hinaus mit Deinem Anliegen zu beauftragen. Allerdings raten wir Dir dazu, weil jeder steuerrechtliche Fall letztendlich eine Einzelfallentscheidung ist. Der Paragrafendschungel sowie die komplexen Strukturen des Verfahrens überfordern juristische Laien aus nachvollziehbaren Gründen. Die Behörde wird darauf aber keine Rücksicht nehmen. Gehe deshalb auf Nummer sicher und vereinbare noch heute eine individuelle und kostenlose Erstberatung.

Diese Themen könnten Dich auch interessieren:

Einspruch Steuerbescheid
Nebenklage

Beratung & Terminvereinbarung

Gerne helfen wir Dir auch telefonisch
Mo. bis Fr. 09:00 - 18:00 Uhr

kostenlos & unverbindlich

030 1208 8620 Jetzt anrufen

Kostenlose Online-Prüfung

Beantworte jetzt ein paar einfache Fragen zu Deinen Fall. Du erhältst sofort eine kostenlose ausführliche Online-Analyse und Vorschläge für ein weiteres Vorgehen.

Dauer 1-2 Minuten.

weiter >
schließen

FragRobin prüft Deinen Fall

Daten werden verarbeitet
Fallanalyse wird erstellt
Verfügbarkeit telefonische Ersteinschätzung
Passende Anwälte werden gesucht
100% Zufriedenheitsgarantie
Echte Anwaltsbewertungen
Keine versteckten Kosten
Erstberatung bei einem Anwalt