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YouTube-Abmahnung

So verhältst Du Dich richtig!

Wie funktioniert YouTube?

Videoclips und YouTube gehören seit der Gründung von YouTube im Jahr 2005 einfach zusammen. Auf einer kostenlosen Plattform kann jeder ein Video veröffentlichen. Es ist völlig egal, ob es besonders professionell gemacht oder eines der beliebten privaten Katzenvideos ist. Du kannst Deine eigenen Songs vorstellen, Dich über Bücher, Filme, Mode und vieles mehr austauschen.

Das Video veröffentlichst Du und andere Leute schauen es sich an. Je mehr desto besser. Bewertungen und Kommentare steigern Deine Bekanntheit im Netz, die Zahl Deiner Followers steigt an. Hochladen und Ansehen sind dabei meistens kostenlos. YouTube finanziert sich über Werbung, die vor oder zwischen den Clips auftaucht. Nur wenige YouTube-Kanäle sind kostenpflichtig.

Was ist eine YouTube Abmahnung?

Hier musst Du unterscheiden, wer Dich abmahnt.

  • YouTube selbst schickt Dir eine Abmahnung, weil Dein Video die AGB verletzt. Du hast gegen Urheberrechte verstoßen oder der Inhalt verletzt allgemeine Richtlinien über Hetze, Rassismus, Aufruf zur Gewalt, Pornografie oder fremde Persönlichkeitsrechte. Dir droht eine Sperre, eine Geldstrafe erhebt YouTube aber nicht.
  • Der Rechteinhaber hat die YouTube Abmahnung verschickt. Du hast ein Video veröffentlicht, das ungenehmigt Musik oder Filme enthält. Es geht um Urheberrechtsverletzungen und die Forderung nach Lizenzgebühren.

In der Abmahnung macht Dir der Inhaber der Rechte den Vorwurf, Du hättest ohne Genehmigung Bild- und Tonmaterial für dein YouTube-Video genutzt. Im Grunde ist dies der gleiche Vorwurf wie bei einer Abmahnung für Musikdownload oder Filmdownload.

Was passiert, wenn ich nicht auf eine Abmahnung reagiere?

Teuer und riskant wird die Abmahnung wegen der Wiederholungsgefahr. Der Rechteinhaber hat Grund zur Annahme, dass es nicht bei einer einmaligen Verletzung seiner Urheberrechte bleibt, sondern dass diese sich wiederholen könnte in der Zukunft. Dieses Risiko gibt dem Urheber / Nutzungsberechtigten das Recht, Dich im Wege eines einstweiligen Verfügungsverfahren innerhalb kurzer Zeit gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen. Das ist genau der Grund, warum die Abmahnanwälte gleich eine vorbereitete Unterlassungserklärung mitschicken. Stellst Du nicht sofort klar, dass Du auf eine Verbreitung des Videos verzichtest, können sie Dich innerhalb kurzer Frist verklagen. Aber Achtung, Du solltest die Unterlassungserklärung nie einfach so unterzeichnen, denn dies kommt einem Schuldanerkenntnis gleich und könnte hohe Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.  Aus diesem Grund solltest Du Dich von Deinem Anwalt / Deiner Anwältin helfen lassen, die Erklärung so zu formulieren, dass Du einerseits ein einstweiliges Verfügungsverfahren abwendet, aber gleichzeitig Dir die Möglichkeit nicht beraubst Dich später gegen den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung zu verteidigen.
Wichtig: Die Unterlassungserklärung aus der Abmahnung hat viele Nachteile für Dich. Dein Anwalt kennt bessere Formulierungen, die Dich schützen und optimal Deine Rechte erhalten.

Was sind eigentlich Nutzungsrechte?

Nutzungsrechte sind nicht zu verwechseln mit dem Urheberrecht. Das steht ausschließlich dem Urheber selbst und seinen Erben zu. Die Berechtigung, ein Musikstück oder ein Bild zu nutzen, ist aber übertragbar. Du erhältst also eine Art Lizenz, die ganz unterschiedlich weit gefasst sein kann:

  • Nutzungsrecht für den privaten Gebrauch,
  • Verwendung im geschäftlichen Bereich,
  • Verwendung ohne jede Abänderung des Originals,
  • Änderungen in jeder Form möglich.

Am sichersten ist eine Creative-Common-License, bei der anderen die Verwendung des Werks umsonst gestattet wird. Du erkennst diese Genehmigung am CC-Symbol.

Ist schon das Anschauen von YouTube-Videos illegal?

Nein. Wenn Du Dir ein YouTube-Video ansiehst, ist das völlig legal. Das gilt selbst bei Clips, deren Inhalt fremde Urheberrechte verletzt. Der Grund dafür liegt darin, dass Du mit dem bloßen Ansehen nichts weitergibst. Du streamst das Video nicht bei YouTube – im Gegensatz zum Filesharing auf anderen Plattformen.

Darf ich YouTube-Videos herunterladen?

Herunterladen ist verbreitet. Die Betreiber von YouTube sehen es aber nicht gern, wenn Du ihre Videos erst auf Deinen Computer lädst. In den AGB weisen sie sogar extra darauf hin und untersagen es. Videos kannst Du aber auch auf YouTube ansehen, wenn Du gar kein registrierter Nutzer bist. Die AGBs haben für Dich dann keine weiterführende Bedeutung.

Du musst aber aufpassen. Ein Video, das eindeutig fremdes Copyright verletzt, darfst Du weder herunterladen noch verbreiten. Das neueste Musikvideo eines angesagten Stars, aktuelle Kinohits oder noch nicht veröffentlichte Folgen einer bekannten Serie sind doch sehr verdächtig. In diesen Fällen ist es immer besser, auf einen Videodownload zu verzichten.

Was sind Urheberrecht verletzende Inhalte?

Am häufigsten besteht die Gefahr einer Urheberrechtsverletzung bei der Verwendung von Musik für Dein Video. Hintergrundmusik ist nicht deswegen kostenlos, weil Du damit nur ein selbst gemachtes Video unterlegst.

Ganze Filme, Folgen einer Serie oder Musikvideos haben ebenfalls nichts in einem öffentlich zugänglichen Videoclip zu suchen. Damit riskierst Du eine Sperre und natürlich die YouTube-Abmahnung des Rechteinhabers. Filmschnipsel aus offiziellen Trailern kannst Du aber zum Beispiel verwenden, wenn Du für Deinen YouTube-Channel ein Review zum Film drehst.

Darf ich YouTube-Videos weiterleiten?

YouTube macht es Dir sogar sehr einfach, die eingestellten Videos direkt weiterzuleiten. Voraussetzung ist, dass sie bereits öffentlich und legal zu sehen sind. Solange diese Videos also selbst keine Urheberrechte verletzen oder nur einem privaten Kreis zugänglich gemacht wurden, ist es kein Problem. Schwieriger wird es, wenn der Videoclip illegal bei YouTube gelandet ist.

Was kann ich gegen eine YouTube-Abmahnung unternehmen?

Als Erste Hilfe kannst Du das Video runternehmen. Dann verbreitest Du es jedenfalls vorerst nicht mehr weiter. Aber Du solltest immer klären, wie Du nun weiter auf die Abmahnung reagierst. Immerhin drohen Dir die Abmahnanwälte oft hohe Kosten und Strafgebühren an. FragRobin hilft Dir weiter. Sichere Dir die kostenlose Ersteinschätzung durch einen unserer Partneranwälte in deiner Nähe. So hast Du weiter Spaß und Erfolg bei YouTube.

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