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Fahrerlaubnisentziehung – Gründe und Hilfe

So kannst Du Deinen Führerschein retten

Fahrerlaubnisentziehung und Fahrverbot – Was ist der Unterschied?

Vom Schweregrad her ist der Unterschied zwischen der Entziehung der Fahrerlaubnis und dem Fahrverbot vergleichbar mit einer Abmahnung und einer Kündigung auf der Arbeit. Das eine ist unangenehm, hat aber keine dauerhaften Folgen. Das andere verändert Dein Leben deutlich und langfristig.

  • Das Fahrverbot ist lediglich eine deutliche Warnung, dass Dein Verhalten im Straßenverkehr in einer bestimmten Situation ein Problem war. Du wirst bei Verstößen wie Geschwindigkeitsüberschreitung für einen begrenzten Zeitraum buchstäblich aus dem Verkehr gezogen. Für die Dauer des Verbots gibst Du den Führerschein bei der zuständigen Behörde ab. Danach erhältst Du ihn pünktlich wieder. Alles ist wie vorher – sogar der Führerschein ist der gleiche.
  • Bei der Fahrerlaubnisentziehung geht es um viel mehr. Dein Führerschein verliert seine Wirkung. Die Fahrerlaubnis kann eine Behörde entziehen, die Polizei beschlagnahmt den Führerschein direkt bei einem besonderen Verkehrsverstoß oder auch ein Strafgericht zieht ihn in einem Strafverfahren ein. Der Führerschein ist auf jeden Fall erst einmal weg. Er darf nur nach einer bestimmten Sperrfrist wieder neu erteilt werden.

Wann droht mir eine Entziehung meiner Fahrerlaubnis?

Es gibt sehr unterschiedliche Gründe, aus denen Deine Fahrerlaubnis entzogen werden kann. Einige haben damit zu tun, dass Du konkret einen Verkehrsverstoß begangen hast. Bei anderen könnte zumindest eine Gefährdung entstehen, wenn Du Dich hinter das Steuer eines Autos setzt. Anlass zur Entziehung kann sein:

  • Du hast einen schweren Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursacht.
  • Durch nachgewiesenen nicht nur einmaligen Drogenkonsum wird Deine Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr angezweifelt.
  • Dein Punktekonto in Flensburg weist 8 Punkte auf.
  • Bestimmte Erkrankungen können für Dich und andere zur Gefahr werden, wenn Du dabei am Steuer sitzt. Dazu zählen Krampfanfälle, Demenz, Einschränkungen der Sehkraft, Neigung zu Schwindel- und Ohnmachtsanfällen.

Nicht jede Erkrankung oder jede Straftat muss gleich die Entziehung des Führerscheins rechtfertigen. Du kannst gegen den Entzug der Fahrerlaubnis Einspruch einlegen, wenn die Maßnahme unverhältnismäßig ist. Um Dich erfolgreich mit einem Widerspruch durchzusetzen, hilft Dir die Beauftragung eines kompetenten Rechtsanwalts. Steht also ein befristetes Verbot oder der Entzug des Führerscheins im Raum, solltest Du keine Zeit verlieren. Schon eine kostenlose Erstberatung durch einen unserer Partneranwälte schafft die Basis für Deinen Erfolg im Verfahren.

Bekomme ich meine Fahrerlaubnis irgendwann wieder?

Anders als beim befristeten Verbot ist die Entziehung des Führerscheins aus Sicht der Behörde erst einmal auf Dauer angelegt. Wenn Du wieder einen Führerschein haben willst, musst Du selbst tätig werden. Das bedeutet, dass Du die Neuerteilung beantragen musst. Diese ist erst nach Ablauf der Sperrfrist möglich. Außerdem kann es passieren, dass Du bestimmte Nachweise wie ein Gutachten vorlegen musst.

Der andere Weg besteht darin, dass Du gegen den Entzug Widerspruch einlegst. Oft wehrst Du Dich erfolgreich vor Gericht gegen die Maßnahme. Informiere Dich jetzt bei FragRobin über die beste Strategie, Deinen Führerschein zu retten.

Wann muss ich eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) machen lassen?

Hauptgründe für die Anordnung einer MPU sind die vorherige Entziehung wegen Alkohol, Drogenkonsum oder zu viele Punkten im Zentralregister. Auch wenn Du durch besonders aggressives und gefährliches Verhalten am Steuer aufgefallen bist, wirst Du in der Regel durch eine MPU die eingetretene positive Änderung Deiner Einstellung nachweisen müssen.

Kann ich mich gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis wehren?

Dir stehen Rechtsmittel zur Verfügung. So kannst Du gegen den Entzug der Fahrerlaubnis Einspruch einlegen. Besonders hilfreich ist der Widerspruch, wenn Dir direkt vor Ort bei einem Unfall der Führerschein weggenommen wird. Bis zum Gerichtsverfahren kann es dauern und Du erhältst bis dahin die Papiere wieder zurück. Erst das Gericht entscheidet dann, ob Du wirklich den Führerschein verlierst.

Du musst abwägen, ob und unter welchen Umständen Du gegen die Entziehung vorgehen willst. Nicht immer ist ein langwieriges Verfahren von Vorteil. Abhängig von den Umständen kann es sogar günstiger sein, die Sperrfrist auszusitzen und dann die Neuerteilung zu beantragen. Die Beurteilung durch einen erfahrenen Juristen hilft Dir dabei, Zeit und auch Kosten für das Verfahren zu sparen.

Wie läuft ein Einspruch ab und welche Frist habe ich zu beachten?

Wenn Du den Bescheid erhältst, dass der Führerschein eingezogen werden soll, bleiben Dir für den Einspruch zwei Wochen Zeit. Du kannst diese ganz unterschiedlich nutzen. Entweder sicherst Du Dir anwaltlichen Rat oder Du legst selbst Einspruch ein. Dann leitet die Behörde, wenn sie denn anderer Meinung ist, Dein Verfahren an das zuständige Gericht und die Staatsanwaltschaft weiter. In einigen Fällen wird das Verfahren eingestellt. Meistens entscheidet aber am Ende ein Richter oder eine Richterin über Deinen Fall. Das gesamte Verfahren erfordert viel Fingerspitzengefühl. Die Unterstützung durch Deinen Anwalt hilft Dir, einige der Stolperfallen sicher zu erkennen und zu vermeiden.

Was mache ich, wenn ich meine Fahrerlaubnis für meinen Beruf benötige?

Das Argument, den Führerschein beruflich zu nutzen, hilft Dir nur in Ausnahmefällen weiter. Behörden und Gerichte stehen auf dem Standpunkt, dass das Risiko für andere Verkehrsteilnehmer höher zu bewerten ist als Deine Berufstätigkeit.

Es gibt allerdings besondere Umstände, unter denen mit Rücksicht auf Dein Einkommen bestimmte Erleichterungen gewährt werden. Dazu gehört eine Verkürzung der Sperrfrist oder der Verzicht auf eine MPU beim späteren Antrag auf Neuerteilung. In Ausnahmefällen darfst Du womöglich weiter Fahrzeuge für berufliche Zwecke führen. Aber dann wirklich nur dafür und nicht noch nebenbei für den Einkauf oder den Umweg über den Supermarkt.

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