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Kfz-Versicherung zahlt nicht?

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Bin ich verpflichtet, eine Kfz-Versicherung abzuschließen?

In Deutschland sind Eigentümer von Automobilen verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Das ist im Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) geregelt. Verkehrsunfälle können Sach- und Personenschäden in Millionenhöhe verursachen, sodass eine möglichst hohe Deckungssumme von ca. 100 Millionen Euro gewählt werden sollte. Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt lediglich bei elementaren Schäden. Weitergehende Vorkommnisse wie Diebstahl und Brand können über eine Teilkaskoversicherung abgedeckt werden. Die Vollkaskoversicherung übernimmt auch Schäden, die selbstverschuldet sind oder böswillig durch einen Dritten verursacht wurden.

Wann und warum darf eine Kfz-Versicherung die Zahlung verweigern?

Es existieren verschiedene Gründe, warum eine KFZ-Versicherung die Zahlung verweigert. Ein recht einfacher Grund liegt darin, dass der auftretende Schadensfall nicht vom Versicherungsvertrag umfasst ist. Im Leistungskatalog des jeweiligen Versicherers sind die versicherten Schäden klar aufgelistet. Folgeschäden durch versicherte Fälle werden übrigens nicht übernommen. Bei einem Marderschaden übernehmen viele Versicherungskonzerne die Kosten für die Reparatur - allerdings nicht die Motorschäden, die aus dem Biss resultieren. FragRobin zeigt Dir die häufigsten Gründe, warum die KFZ-Haftpflicht-Versicherung nicht zahlt.

Besteht für die Versicherung Zahlungspflicht bei Fahrten ohne TÜV?

Wer ohne TÜV fährt, besitzt trotzdem einen vollumfänglichen Versicherungsschutz. Der TÜV ist kein Kriterium zur Schadensbewertung. Der TÜV ist lediglich eine Sicherheitsprüfung, um die Straßentauglichkeit von Automobilen festzustellen. Wenn Du einen Unfall hattest und im Vorhinein bereits wusstest, dass die Bremsen Deines Fahrzeugs nicht richtig funktionierten, kann Dich die Versicherung in Regress nehmen. Deine Versicherung wird überprüfen, ob der Unfall durch Schäden an Deinem Automobil verursacht wurde. Deine Fahrt wäre in einem solchen Fall grob fahrlässig, da Du Dich und andere Verkehrsteilnehmer ganz erheblich gefährdet hast.
Wenn Du Dein Fahrzeug ohne gültige TÜV-Plakette gefahren hast, kann Dir Dein Versicherer eine leichte Fahrlässigkeit unterstellen. In der Regel kannst Du Dich darauf verlassen, dass Dein Versicherer die Schäden bezahlt. Je nach Grad Deines Verschuldens kann Dich Deine Versicherung in Regress nehmen, d.h. sie holt sich das Geld von Dir wieder. In vielen Situationen beauftragt die Versicherung einen Gutachter, der nachweisen soll, dass der Schaden durch Dein fahrlässiges Verhalten verursacht wurde.

Zahlt die Versicherung, wenn ich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss einen Unfall verursacht habe?

Wenn Du unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol einen Unfall verursacht hast, bleibst Du auf den Kosten sitzen, denn eine Kasko-Autoversicherung darf die Übernahme des entstandenen Schadens in diesem Fall komplett verweigern.

Zahlt die Versicherung bei vorsätzlichem Handeln?

Wenn Du einen Schaden absichtlich herbeiführst, bezahlt Deine KFZ-Versicherung keinen Cent.

Zahlt die Versicherung, wenn ich während der Fahrt telefoniert habe?

Wenn Du am Steuer telefonierst und dabei einen Unfall verursachst, handelst Du grob fahrlässig. Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn Du die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder nicht, ist relativ klar definiert. Dennoch gibt es in dieser Hinsicht viele verschiedene Meinungen, weshalb unbedingt ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden sollte. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit ist zwar kein Grund für eine komplette Leistungsverweigerung, allerdings kann die Versicherung ganz erhebliche Kosten auf Dich umlagern.

Worauf sollte ich beim Versicherungsabschluss achten?

Eine KFZ-Autoversicherung mit einem umfangreichen Leistungskatalog ist teurer als eine herkömmliche Versicherung. Die Unterschiede in den Beiträgen sind aber recht klein. Daher solltest Du überlegen, ob Du nicht etwas mehr Geld in eine gute Versicherung investierst. Im Schadensfall können sich diese paar Euro mehr nämlich lohnen!

Was passiert, wenn eine andere Person mit meinem Auto einen Schaden verursacht?

Die meisten KFZ-Versicherungen bieten einen Rabatt an, wenn der Fahrerkreis für Dein Automobil eingeschränkt wird. Es existieren Alleinfahrerrabatte und Sonderkonditionen für Paare. Alternativ können Einschränkungen getroffen werden, zum Beispiel, dass Fahrer mindestens 23 oder 25 Jahre alt sein müssen. Wenn jemand mit Deinem Auto fährt, der nicht im Versicherungsvertrag gelistet ist, kann dies problematisch sein. Deine Versicherung wird die entstandenen Schäden übernehmen - alles andere wäre rechtswidrig. Da Du die Versicherung aber quasi "angelogen" hast und fremde Personen mit Deinem Fahrzeug gefahren sind, wirst Du wohl den gesparten Beitragssatz für das letzte Jahr zurückzahlen müssen. Außerdem können ein bis zwei Jahresbeiträge des Versicherungsvertrages als Vertragsstrafe erhoben werden.

Was sollte ich machen, wenn die Versicherung die Zahlung verweigert?

Du solltest Ruhe bewahren und ohne rechtlichen Beistand nichts zu sagen. Denk daran, dass alles, was Du sagst, später gegen Dich verwendet werden kann. Verzichte auf Lügen, Beschönigungen und Tatsachenverdrehungen. In vielen Situationen, insbesondere bei einfachen Versicherungsschäden und bei geringen Geldsummen, wird kein Rechtsanwalt benötigt. In allen anderen Situationen solltest Du nicht auf einen Rechtsanwalt verzichten.

Bei FragRobin erhältst Du eine kostenlose und unverbindliche anwaltliche Erstberatung. Die Situation kann für Dich äußerst günstig ausgehen: Wenn Dir das Gericht Recht gibt, muss die Versicherung Deine Anwaltskosten übernehmen. Dein Versicherer ist dazu verpflichtet die Schadenshöhe nachzuweisen. Abhängig von der Argumentation Deines Versicherers solltest Du verschiedene Vorgehensweisen wählen. Dies besprichst Du am besten mit einem Rechtsanwalt von FragRobin.
Bei größeren Geldsummen musst Du wahrscheinlich etwas länger auf die Überweisung Deines Versicherers warten. Wenn sich Dein Versicherer zu lange Zeit lässt, kannst Du einen Rechtsanwalt beauftragen. Dessen Kosten muss Deine Autoversicherung tragen. Die Gerichte können bei unzulässigen Verzögerungen Schmerzensgeldansprüche erhöhen (vergleiche Urteil des Landgerichts Schwerin, Az. 7 = 600/97). Bei Sachschäden musst Du darauf achten, dass Du Deiner Versicherung Schäden meldest, die schon vor dem Unfall vorhanden waren. Ansonsten kann der Versicherer die Zahlung der Leistung verweigern, weil Du ihn quasi "angelogen" hast.

Was sollte ich tun, wenn die Kfz-Versicherung nicht zahlt?

  • Lüge auf keinen Fall. Ansonsten wird Dir das Gericht auch später nicht vertrauen. Hier gilt der Grundsatz: Wer einmal lügt, der lügt auch öfters!
  • Setze Deiner Autoversicherung eine Frist und fordere diese zur Zahlung des Schadens auf.
  • Schreibe eine Beschwerde an die Versicherungsgesellschaft und adressiere diese direkt an das "Beschwerde-Management".
  • Reiche Beschwerde bei der BaFin oder einem Ombudsmann ein.
  • Prüfe, ob Du eine Rechtsschutzversicherung hast, welche die Kosten unter Umständen zahlen könnte.
  • Suche Dir einen hochqualifizierten Rechtsanwalt.

Die Kfz-Versicherung zahlt nicht? Dann kontaktiere FragRobin und sichere Dir jetzt eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung bei einem erfahrenen Rechtsanwalt, der Dir Deine Möglichkeiten aufzeigen kann!

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