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Risikolebensversicherung zahlt nicht?

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Was zu tun ist, wenn die Versicherung die Zahlung verweigert:

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Das Ziel einer Lebensversicherung ist es, die Angehörigen des Versicherten im Todesfall finanziell zu versorgen und auch die Kosten der Beerdigung zu decken. Als Bezugsberechtigte können aber auch andere Personen als die Familienangehörigen eingetragen werden. Oftmals wird die Risikolebensversicherung auch als Hinterbliebenenschutz bezeichnet.

Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, eine Lebensversicherung abzuschließen. Im Todesfall des Versicherten zahlt die Versicherung die im Versicherungsvertrag festgelegte Summe an die Bezugsberechtigten aus. Die Lebensversicherung hat eine bestimmte Laufzeit. Das heißt, dass die Versicherung nur dann zahlt, wenn der Versicherte innerhalb dieser Laufzeit stirbt.

Wann und für wen ist eine Risikolebensversicherung wichtig?

Da durch eine solche Versicherung die Familie im Todesfall abgesichert wird, ist eine Risikolebensversicherung vor allem für Verheiratete und Eltern interessant. Sobald sich Nachwuchs ankündigt, ist es sinnvoll, eine Lebensversicherung abzuschließen. Diese bezahlt im Todesfall ab der ersten Beitragszahlung. So sind die Kinder notfalls auch ohne Eltern zu mindestens finanziell versorgt. Auch, um Geschäftspartner oder das weitere Bestehen einer eigenen Firma abzusichern, kann eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden.

Es ist zudem ratsam, die Rückzahlung von Krediten oder Darlehen durch eine Risikolebensversicherung abzusichern. Sollte der Versicherte sterben, bezahlt die Lebensversicherung den Kredit zurück. Auch das kann für die Angehörigen eine große Entlastung sein.

Beispiel: Andi und Anna kaufen sich eine Wohnung. Leider verfügen die beiden nicht über große Ersparnisse und nehmen einen Kredit über 100.000 Euro auf. Zwei Monate später stirbt Andi bei einem Verkehrsunfall. Glücklicherweise hatte er eine Risikolebensversicherung über eine Versicherungssumme von 100.000 Euro abgeschlossen. Mit der ausbezahlten Lebensversicherung kann Anna nun den Kredit alleine zurückbezahlen. Ansonsten hätte sie die Wohnung verkaufen müssen, da sie die Kreditraten von ihrem Gehalt nicht bezahlen könnte.

Wann zahlt die Risikolebensversicherung, wann zahlt sie nicht?

Die Risikolebensversicherung zahlt die vereinbarte Versicherungssumme dann aus, wenn die versicherte Person im Vertragszeitraum stirbt. Ist die Laufzeit vorbei, kann kein Geld vom Versicherer eingefordert werden, wenn der Versicherte stirbt. Auch im Falle einer Kündigung hast Du kein Recht auf Rückerstattung der gezahlten Beiträge.

Die Versicherungssumme wird an diejenigen Personen ausbezahlt, die bei Vertragsabschluss oder aber während der Vertragslaufzeit vom Versicherungsnehmer als bezugsberechtigt angegeben wurden. Das heißt, der Versicherungsnehmer hat die Möglichkeit, die Angabe der Bezugsberechtigten während der Vertragslaufzeit zu ändern.

Beispiel: Josef schließt eine Risikolebensversicherung ab, um seine Ehefrau Gabi abzusichern. Er benennt sie als Bezugsberechtigte. 5 Jahre später lassen Josef und Gabi sich scheiden. Er teilt seiner Versicherung mit, dass nun seine Freundin Sonja im Falle seines Todes die Versicherungssumme erhalten soll.

Versicherungsunternehmen zahlen Lebensversicherungen meist nur dann aus, wenn der Versicherte einen natürlichen Tod bzw. einen Unfalltod erleidet. Begeht der Versicherte Suizid, verweigern die meisten Versicherungen die Zahlung. Jedoch gibt es auch in diesem Fall Sonderregelungen, weshalb im Schadensfall nicht auf die Unterstützung eines erfahrenen Anwalts für Versicherungsrecht verzichtet werden sollte.

Im Falle von Mord verzögert sich die Auszahlung häufig, da die Versicherungen meist erst das Ermittlungsergebnis abwarten. Meist bezahlen sie erst dann, wenn feststeht, dass der Bezugsberechtigte nicht der Mörder ist. Wird ein Mordfall nicht geklärt, sodass es kein abschließendes Ermittlungsergebnis gibt, zahlt die Risikolebensversicherung im Regelfall nicht.

Stellt sich heraus, dass ein Versicherter falsche Angaben im Antrag gemacht hat, kann auch dies zum Problem werden. Die Risikolebensversicherung zahlt zum Beispiel nicht, wenn der Versicherte verschwiegen hat, dass er raucht. Die Versicherung hätte in einem solchen Fall nämlich einen höheren Beitrag von ihm gefordert. Der Versicherte hätte somit seinen Teil des Vertrages nicht erfüllt und so tritt im Schadensfall auch die Versicherung von ihren Verpflichtungen zurück.

Worauf sollte ich beim Abschluss einer Risikolebensversicherung achten?

Über folgende Fragen solltest Du Dir beim Abschluss einer Risikolebensversicherung Gedanken machen:

  • Wer soll abgesichert werden?
  • Möchtest Du Deine Familie absichern, dann berechne, wie viel Geld Dein Partner und Deine Kinder benötigen.
  • Wie hoch soll die Versicherungssumme sein? Dies ist davon abhängig, wen Du absichern möchtest. Je höher die Versicherungssumme ist, desto höher wird auch der Beitrag.
  • Wie lange soll die Laufzeit sein?
  • Muss ein Kredit zurückbezahlt werden? Wie hoch ist die Summe?Vor Abschluss der Versicherung musst Du verschiedene Fragen zu Deiner Person beantworten. Es werden gesundheitliche Daten, der Beruf usw. abgefragt. Durch Antworten auf diese Fragen ermittelt die Versicherung, wie hoch das Risiko ist, dass Du während der Laufzeit der Lebensversicherung stirbst.Durch Verschweigen von Vorerkrankungen, Gewohnheiten wie zum Beispiel Rauchen oder gefährlichen Hobbies (z. B. Fallschirmspringen) kannst Du zwar den Versicherungsbeitrag senken, riskierst aber, dass die Versicherungssumme im Versicherungsfall nicht ausgezahlt wird. Selbst wenn eine falsche Angabe im Antrag nicht zum Tode führt, kann die Versicherung deshalb die Zahlung verweigern. Aus diesem Grund solltest Du die Fragen also in jedem Fall ehrlich beantworten!

Die Risikolebensversicherung zahlt nicht – wie gehe ich jetzt richtig vor?

Wenn die Risikolebensversicherung die Zahlung verweigert, solltest Du den Vertrag auf jeden Fall genau prüfen. Du solltest Dir den Versicherungsantrag und vor allem die Antworten auf die Gesundheitsfragen ansehen. Kannst Du die Begründung für die Zahlungsverweigerung widerlegen, solltest Du in jedem Fall gegen die Zahlungsverweigerung vorgehen. Hierbei ist juristische Unterstützung wichtig!

Welche Gründe führen Versicherungen oftmals für die Zahlungsverweigerung an?

Eine Risikolebensversicherung zahlt nicht, wenn die Angaben im Antrag nicht korrekt sind. Dies behaupten Versicherungen recht häufig, wenn eine so große Summe wie eine Lebensversicherung ausbezahlt werden soll. Meist begründen Versicherungsunternehmen eine Nichtzahlung damit, dass der Versicherte falsche Angaben gemacht oder wichtige Tatsachen verschwiegen hätte.

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